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222 Tage Asien

Schnorcheln mit Fischen, Kayak fahren, Street Art, Buddhistische Tempel, Insekten auf der Speisekarte, öffentliche Bäder, Vulkane, Motorradfahrten, Meditation mit Mönchen, Vollmond-Party, Delfine … 

 

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Als aller erstes: Lass dich nicht umbringen

„Und du willst wirklich nah Südkorea gehen? Ist das nicht zu gefährlich? Immerhin hat Nordkorea Atomwaffen und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis sie sie einsetzen werden.“, „Mein Onkel war auch mal in Kambodscha, allerdings ist er sechs Monate später an Krebs gestorben, den er dort bekommen hat. Seine Ärzte konnten ihm nicht mehr helfen.“, „Ich habe gehört derzeit werden viele Frauen im Vietnam entführt.“, „Oh man, da musst du aber echt aufpassen. Ich habe schon oft gehört, dass Menschen in Indonesien ausgraubt wurden.“ Um ehrlich zu sein, habe ich eine Menge Geschichten wie diese gehört, sobald ich anderen von meinen Plänen erzählt habe durch Asien zu reisen. Ich verstehe wirklich nicht, warum man nicht einfach eine schöne Zeit wünschen kann, anstatt zu versuchen einem eine höllenangst einzujagen mit den schlimmsten Urlaubsgeschichten aller Zeiten. Wie auch immer, es konnte mich trotz allem nicht davon abbringen mich auf meine Reise zu begeben und ich bin froh, dass ich die mei stn Warnungen einfach überhört habe und mich von Asien hab begeistern lassen.

Zudem habe ich oft gehört – vor allem von Asiaten, dass ich besonders mutig sei alleine zu reisen. Aber um ehrlich zu sein habe ich mich nie für besonders mutig gehalten, zumindest nicht wegen meiner Reisen. Auch wenn es in gewisserweise etwas mit Überwindung zu tun hat, den ersten Schritt zu machen und alleine aufzubrechen. Aber zum Glück war die Neugierde größer als jede Angst. Und am Ende waren die meisten Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe Menschen getroffen, die mich kostenlos haben übernachten lassen, mich einluden mit ihnen zu essen oder mich irgendwo hinfuhren. Und die meisten Plätze waren am Ende auch nicht annäherend so beängstigend, wie die Geschichten die ich vorher erzählt bekommen habe.

 

 

 

In 222 Tagen habe ich dreizehn verschiedene Länder bereist. Alles begann mit meinem Auslandssemester in Seoul, in Südkorea, Ende August. Während meines Semesters flog ich für fünf Tage nach Tokio in Japan und habe darüber hinaus noch andere Orte Südkoreas besucht, wie die Grenze zu Nordkorea, die Insel Jeju, die zweitgrößte Stadt Busan und eine Insel mitten in Korea – Nami Island. Ein Tag bevor Neujahr flog ich nach Peking, wovon ich meine Reise quer durch Südostasien begann – nach Hong Kong, Macau, den Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Singapur, Indonesien und auf dem Rückweg von Korea in die Vereinten Arabischen Emirate.

Aber ich werde euch noch Stück für Stück mehr von meinen Reisen berichten. Also bleibt dran und lest von meinen verrückten, lustigen und abenteuerlichen Geschichten.

 

 

 

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