Urban Art in Berlin

Die Kunst liegt auf der Straße – zumindest in Berlin. Denn die deutsche Hauptstadt gehört zu den Hotspots der Urban Art in Europa und wird gerne von Künstlern aus aller Welt als Leinwand genutzt.

Das Video ist auf Englisch, verfügt aber über englische und deutsche Untertitel, die du direkt bei YouTube ein- und ausstellen kannst.

Die Graffiti-Szene startete im Untergrund von New York in den 70er-Jahren und kam innerhalb von ein paar Monaten von Amerika in die Hauptstädte Europas. In Westberlin wurde Street Art hauptsächlich von den damals aus der Gesellschaft ausgeschlossenen Gruppen genutzt. Aber bereits Ende der 70er-Jahre nahm das Interesse an Urban Art zu. Kunstschaffende entdeckten neue Techniken und Stile. Sie nutzen die Straße zum Verbreiten ihrer Botschaften – oftmals politisch motiviert – und nahmen Einfluss an der Veränderung ihrer Stadt. Besonders die Berliner Mauer fungierte als Leinwand. Urban Art etablierte sich auch in Ostberlin, jedoch waren die Künstler hier stärker eingeschränkt, da sie dem sozialistischen Realismus der DDR entsprechen mussten.

Urban Art ist der Hauptbegriff, welcher Street Art, Graffiti und allgemeine Kunst im öffentlichen Raum zusammenfasst.

Schöneberg

Urban Nation Museum

Das Urban Nation Museum (Bülowstraße 7) für urbane, zeitgenössische Kunst wurde im September 2017 in Berlin-Schönefeld gegründet (der Eintritt ist frei). So wie die Hausfassade wechseln auch die Ausstellungen etwa einmal im Jahr. Das Museum ermöglicht einen tieferen Einblick in urbane Kunst, seine Geschichte, Kunstschaffenden und Techniken. Die Urban Nation Initiative unterstützt den Austausch mit den Berliner Vierteln – nicht nur in seinen eigenen vier Wänden, sondern auch durch das One Wall Projekt. Die Idee dahinter ist jedes Jahr fünf Kunstschaffende nach Berlin zu bringen – viele der folgenden Wandgemälde sind durch das Projekt entstanden.

Bülowstraße

Kein Wunder, dass die Straße rund um die beiden U-Bahn Stationen Nollendorfplatz und Bülowstraße voller Urban Art ist, schließlich sind hier auch die Büros der Urban Nation Initiative. Das Gebäude direkt gegenüber vom Museum (Bülowstraße 101, Ecke Bülowstraße/Zietenstraße) wurde von dem in Berlin ansässigen Ecuadorianer Roberto Rivadeneira im Oktober 2020 gestaltet. Im Rahmen des One Wall Projektes kreierte er eine Metapher für die miteinander kollidierenden Zeiträume unter dem Titel Because the moment simply is (frei übersetzt: weil der Moment einfach ist). Aber auch die Häuser drumherum weisen eine bunte Mischung an Street Art in verschiedenen Größen und Formen auf (Bülowstraße 94-98).

Gleich neben dem Museum auf derselben Straßenseite (Bülowstraße 11,12) zieren die Arbeiten der beiden spanischen Kunstschaffenden Deih XLF (erstes Foto unten, links) und David de la Mano (erstes Foto unten, rechts) die Hausfassaden. Letzteres entstand erst im Mai 2019. David de la Mano übermalte sein voriges Werk, da es durch Arbeiten am Haus beschädigt worden war. Der Künstler bevorzugt das Malen von Silhouetten, Bäumen und anderen einfarbigen Symboliken. Dies bestätigt sich auch in seiner neuen Arbeit. Es heißt Gray Habit (frei übersetzt: Graue Gewohnheit) und zeigt eine schwarz-weiße Silhouette einer Frau.
Insgesamt acht Wandmalereien finden sich an der Außenfassade der Häuser (Bülowstraße 32) gleich an der U-Bahn Station Bülowstraße. Die Werke sind von unterschiedlichen Kunstschaffenden wie den englischen Künstlern D’Face und Word to Mother, dem US-amerikanischen Kollektiv Cyrcle sowie Shephard Fairey und der Gruppe Berlin Kidz. Die neuste zusätzlich angebrachte Wandmalerei zeigt eine nackte Frau mit einem roten Handschuh und einer Papiertüte über dem Kopf von 2019. Personen mit der eben erwähnten Papiertüte in einem kritischen Kontext darzustellen ist ein Markenzeichen des deutschen Künstlers Christian Böhmer. Sein Werk Speak Up. Stand Up. (frei übersetzt: Sprich es aus. Steh auf.) setzt sich mit der Gewalt gegen Prostituierte auf der Bülowstraße auseinander.

Mitte

Haus Schwarzenberg

Der kleine Innenhof des Haus Schwarzenberg (Rosenthaler Straße 39, direkt neben den Hackeschen Höfen) verzaubert mit seinen bunten Wandmalereien, Bildern, Graffitis, Collagen und Stickern. Ein näherer Blick wird dringend empfohlen, um all die versteckten Nachrichten, Zeichnungen und kleinen Details zu entdecken. Einige der Wandmalereien werden von Zeit zu Zeit übermalt. Zudem findet sich hier ein Künstleratelier, ein Kino, zwei Bars, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und eine Dauerausstellung über Anne Frank.

U-Bahn Station Heinrich-Heine-Straße

Gleich neben der U-Bahn Station der Heinrich-Heine-Straße ist der Eingang des Rockclubs Sage. Die Tür selbst ist unter zahlreichen Malereien versteckt. Das Sage teilt sich seine Räumlichkeiten mit dem KitKatClub, Berlins bekanntestem Fetischclub. Direkt an der gegenüberliegenden Seite des Eingangs zum KitKatClub liegt die Wandmalerei Unter der Hand des deutschen Künstlers CASE.

Nur rund 700 m weiter in die Richtung der U-Bahn Station Mortizplatz (Heinrich-Heine-Straße 36) wartete das Werk Face Time (frei übersetzt: Gesichtszeit) der Kunstschaffenden Various & Gould direkt neben einem Parkplatz. Die Wandmalerei kombiniert die Techniken aus Siebdruckverfahren und Collage.

U-Bahn Station Birkenstraße

Der Junge mit dem verletzten Elefanten ist von dem deutschen Street Art Duo Herakut und den zwei Schweizer Künstlerinnen Wes21 und Onur. Das Wandgemälde trägt die Botschaft As long as you are standing, give a hand to those who have fallen (frei übersetzt: Solange du stehst, gib jenen die Hand, die gefallen sind) – und entstand im Laufe der ersten Ausgabe des Berlin Mural Festivals. Es befindet sich neben der U-Bahn Station Birkenstraße (Stromstraße 36).

Friedrichshain

RAW-Friedrichshain und East Side Gallery

Zu jeder Sightseeing-Tour in Berlin gehört auch ganz klassisch die Besichtigung der East Side Gallery (Müllerstraße 3-100) zwischen den S-Bahn Stationen Warschauer Straße und Ostbahnhof. Das Denkmal ist das längst erhaltene Teilstück der Berliner Mauer. Nach der Öffnung wurde die Mauer auf der Ostseite im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus insgesamt 21 Ländern bemalt und verziert. Die Kunstwerke stellen die politischen Veränderungen rund um 1989 und 1990 dar.

Das RAW-Friedrichshain – oder RAW-Gelände (Revaler Straße 99, gleich neben der S-Bahn Station Warschauer Straße) ist einer der beliebtesten Orte für Nachtschwärmer in Berlin. Neben den vielen kleinen Clubs und Bars rund um den Platz bietet sich auch eine Entdeckungstour für Street Art Liebhaber an, denn die umgebenen Wände weisen alle möglichen Kunstwerke auf. Bei dem RAW-Gelände handelt es sich um ehemalige Eisenbahnhallen, welche heute für alternative Kulturprojekte zur Verfügung stehen. Es ist auch das Zuhause des Urban Spree, einer kleinen Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen (der Eintritt ist frei), aber auch einem Ort für Konzerte und Festivals.

Holzmarkt25

Der Holzmarkt25 (Holzmarktstraße 25, gleich neben der S-Bahn Station Ostbahnhof) kreiert eine Art eigenes Dorf mitten zwischen den Vierteln von Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg. Neben einer Musikschule, einer Kita, verschiedenen kreativ-arbeitenden Unternehmen, hat es auch seine eigene Bar, Restaurants und ein Säalchen für Veranstaltungen. Aber noch wichtiger: Es bietet den perfekten Ort, um direkt an der Spree zu chillen, ein Bier von der eigenen Brauerei zu trinken – und das mit seinem eigenen Club Kater Blau gleich nebenan. Die Häuser und Wände des alternativen Viertels sind voller Malereien und Kunst.

Volkspark Friedrichshain

Attack of the 50 Foot Socialite (deutscher Titel: Angriff der 20-Meter-Frau) ist ein Wandgemälde (Am Friedrichshain 33, schräg gegenüber vom „Märchenbrunnen“ im Park) vom US-amerikanischen Künstler Tristan Eaton. Das Bild wurde von den ikonischen Filmpostern des gleichnamigen US-Films von 1958 beeinflusst. Das Wandbild war auch Teil des Urban Art Projektes.

Kreuzberg

U-Bahn Station Gleisdreieck

Aufstand der Farben (Luckenwalder Straße 11) war ein Projekt der Interbrigades e.V. vom Juli 2009. Das Wandporträt umfasst 600 Quadratmeter. Es wurde von den lateinamerikanischen Street Art-Künstlern Shamaniko, Hechiza, Somos und UKI sowie vier deutschen Kunstschaffenden aus Berlin kreiert. Insgesamt dauerte die Fertigstellung einen Monat.

U-Bahn Station Hallesches Tor und Tommy-Weisbecker-Haus

Gleich neben dem Ausgang der U-Bahn Station Hallesches Tor (Mehringplatz 28) finden sich die Wandporträts Make Art Not War (frei übersetzt: Mach Kunst, nicht Krieg) vom US-Amerikaner Shephard Fairey und Hoodie Birds des dänischen Künstlers Don John. Beide Werke entstanden im Rahmen des One Wall Projektes in 2014. Nur ein paar Schritte weiter finden sich zwei weitere Wandbilder (Ecke Franz-Kühls-Straße/Friedrichstraße) von Aryz (drittes Foto) und dem spanischen Street Art Duo PichiAvo (zweite Reihe, erstes Foto), welche während der Urban Art Week 2019 entstanden. Um die Ecke sind noch viel mehr Malereien versteckt: Ein ganzer Hauskomplex (Wilhelmstraße 2-6) ist mit Porträts von Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen geschmückt.

Mein Lieblingswandbild zeigt einen Elefanten mit Ballon in Form der Erde des Berliner Künstlers Jadore Tong. Es findet sich auf der Rückseite des Tommy-Weisbecker-Haus (Wilhelmstraße 7) im Hintergrund eines Basketballplatzes und direkt vor dem Theodor-Wolff-Park. Das Haus ist ein selbstverwaltendes Wohnkollektiv, benannt nach dem linksextremen Thomas Weisbecker. Aber auch ein Gang um das Haus lohnt sich, da alle vier Wände mit Kunst geschmückt sind.

U-Bahn Station Kottbusser Tor

Der Astronaut/Cosmonaut (Oranienstraße 195) entstand im Rahmen des Backjumps – The Live Issue Projekts in 2007. Das Wandporträt wurde mithilfe von Schablonen von dem portugiesischen Künstler Victor Ash entworfen. Die Inspiration zu dem Motiv gab der Kalte Krieg, in dem die USA und Sowjetunion nicht nur ein Wettrüsten gegeneinander veranstalteten, sondern auch versuchten sich gegenseitig in der Raumfahrt zu übertrumpfen. Das geteilte Berlin war ebenfalls Teil dieses Konflikts zwischen Ost und West. Daher wollte Ash das Kunstwerk nahe der ehemaligen Grenzlinie anbringen. Die Schriftzüge drum herum gehören nicht zum Original, sondern kamen im Laufe der Zeit von anderen Taggern hinzu. Das Wandbild ist in der Nähe der U-Bahn Station Kottbusser Tor. Auf dem Weg begegnet man auch der alten Dame mit dem Pelikan und Kaffee in der Hand (Skalitzer Straße 134) – dieses Wandporträt ist gleich neben einem Coffee Shop zu finden.

Prenzlauer Berg

Schwedter Straße

Die Schwedter Straße im Stadtteil Prenzlauer Berg war zum wiederholten Male einer der Standorte des One Wall Projektes. Der spanische Street Artist Deih XLF machte 2017 mit seinem Science-Fiction Wandbild (Schwedter Straße 34) den Auftakt, in dem er seine Introspektive von Gefühlen reflektierte und sein Innenleben zeichnete. Ein Jahr später folgte das Berliner Künstler-Trio Innerfields mit einer weiteren Hausfassade (Schwedter Straße 30) – mit einer zynischen Beobachtung zur Digitalisierung und sozialer Entwicklung. Das neuste Gemälde verbindet die wohlbekannte Comicfigur Snoopy mit realistisch-optischen Täuschungen (Schwedter Straße 29). Der Engländer Fanakapan kombiniert zwei mit drei Dimensionen – ein genauerer Blick zeigt ihn als Spiegelung im 3D-Ballon, wie er ein Foto mit seinem Handy schießt. Ein Stück weiter ist die Internationale Tankstelle FIT (Schwedter Straße 261). Nicht nur die Tankstelle ist besprüht, sondern auch all ihre Wände drumherum. In der hübschen Seitenstraße mit Wimpelketten befindet sich ein Buchladen mit Malereien von einem Kind, welches auf einer Giraffe und einem Elefanten (Choriner Straße 49) reitet.

Other districts

Tegel

Die Neheimer Straße in Tegel ist das Zuhause von vier Hochhäusern mit acht Wandbildern auf beiden Seiten des Hauses. Sie entstanden in verschiedenen Jahren durch das One Wall Projekt. Manche von ihnen wurden sogar bereits von neuen Urban Art Künstlern übermalt – diese acht Wandbilder sind aktuell in Tegel zu finden.
Das erste Summer of Peace (frei übersetzt: Sommer des Friedens) wurde 2015 von dem Australier FINTAN MAGEE (Bernauer Straße 133/ Neheimer Straße 2) fertiggestellt und ist durch das Kinderbuch A Child’s Garden von Michael Foreman inspiriert. Rund einen Monat später entstand das Werk On Tiptoes (frei übersetzt: Auf Zehenspitzen) der US-amerikanischen Zwillingsbrüder How and Nosm (Neheimer Straße 6) im Artpark Tegel.
Ein Jahr darauf in 2016 folgte das Wandbild The Starling (frei übersetzt: Der Star) des dänischen Duos Collin van der Sluijs und Super A (Neheimer Straße 6). Die Malereien der beiden Künstler wirken oft verträumt und unwirklich. Ihr ausgesuchtes Motiv symbolisiert die Stärke des Kollektivs. Ein weiteres Wandgemälde von 2016 ist Lads are back (frei übersetzt: die Jungs sind zurück) des englischen Duos The London Police (Neheimer Straße 8), welche kräftige Farben und einfache ikonische Charaktere nutzen, um positive Kunst zu schaffen. Playing Cards (frei übersetzt: Spielkarten), gemalt von dem Italiener Pixel Pancho (Neheimer Straße 2) folgte nur wenige Monate später. Typisch für den Künstler ist seine Arbeit mit erdigen Farben und roboterartigen Figuren.

Das Schweizer Künstlerinnen Duo Queenkong arbeitete 2019 in Kollaboration mit dem Polen Tankpetrol. Ihr Wandgemälde 2268miles & Lunchadora Pachamama (Neheimer Straße 4) kombiniert die Arbeit Pilot Girl (auf der linken Seite) von Tankpetrol mit dem naturalistischen Stil des Schweizer Duos. Letzteres weist auf die Bedeutsamkeit von Achtsamkeit für die Natur hin.
Die neusten beiden Projekte des Open Wall des Artparks Tegel folgten 2020. Der Berliner Maler, Illustrator, Musiker und Konzeptkünstler Jim Avignon schuf sein Wandbild (Neheimer Straße 8) über ein Abenteuer im Heißluftballon und die Zukunft zwischen Unsicherheit und Aufbruch. Das neuste Werk von BustArt (Neheimer Straße 4) spielt mit dem Stil aus Graffiti-Pop und Comic. Departure (frei übersetzt: Abreise) ist der Name seines Gemäldes und verweist auf den ehemaligen Flughafen in Tegel.

Neukölln

Dieses Werk war mehr eine Art Zufallsfund von mir: Auf der Vorderseite eines Parkplatzes (Donaustraße 94-95) eines Supermarkets befindet sich ein riesiges Wandgemälde mit dem Motto Schöne Neue Welt.

Charlottenburg

Mit Malereien übersäht ist die Vorderseite eines Hotels (Stuttgarter Platz 17) im Stadtteil Charlottenburg. Die Hausfassade wurde vom irischen Künstler Dom Browne entworfen.

Eines der ältesten Wandbilder Berlins ist das Schiff Phoenix (Wintersteinstraße 29) von 1989 des Berliner Künstlers Gert Neuhaus – die gute Erhaltung des Werks ist besonders in Anbetracht dessen überraschend, dass urbanen Kunst als eine vergängliche gilt.

Warum ehrenamtlich arbeiten

Der heutige Blogbeitrag fällt etwas aus der Reihe – diesmal möchte ich über ehrenamtliches Arbeiten sprechen (ergo Arbeit, für die du nicht bezahlt wirst) und warum es eine großartige Möglichkeit für dich sein kann. (Als kurze Anmerkung: Ich rede von ehrenamtlichen Tätigkeiten in Form von Klubs, Organisationen und Vereinen – und nicht über ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ). In diesem Beitrag möchte ich mit euch über meine eigenen Erfahrungen und meine Studierendenorganisation AEGEE sprechen – und zumindest Letzteres hat auch wieder mit dem Thema Reisen zu tun.

Diskussion über kulturelle Unterschiede in Russland während meines Sommeraustausches 2018 in Sankt Petersburg.

Ehrenamtliches Arbeiten kann alle möglichen Bereiche und Lebensumstände einschließen. Ganz einfach definiert beschreibt es das unentgeltliche Arbeiten und anbieten seiner Freizeit – also quasi einen Gemeinschaftsdienst. Und natürlich ist es im Speziellen ein sehr interessantes Thema für jüngere Menschen, welche noch im Bildungssystem stecken wie der Schule, Universität oder in einer Ausbildung (wobei Letzteres es schwieriger macht, die Zeit zu finden – ich denke ich weiß wovon ich spreche, ich war auch schon in dem Lebensabschnitt). Prinzipiell gibt es aber keine Altersbeschränkungen, vor allem nicht nach hinten hinaus.

Ehrenämter können soziale Schwerpunkte beinhalten, womit es gerne in Verbindung gebracht wird. Doch auch andere Bereiche sind möglich, vor allem in Kultur, Sport oder auch Ökonomie. Es kann in Form eines Schulvereins sein oder einer Nachbarschaftsinitiative – das Wichtigste ist, dass es die eigenen Interessen unterstützt, immerhin investiert man seine Zeit unentgeltlich. Es gibt auch Organisationen welche ehrenamtliche Arbeiten in anderen Ländern anbieten und somit die Interessen ein Projekt kostenlos zu unterstützen, mit der Möglichkeit des Reisens verbinden. Der Hauptimpuls sollte jedoch bei der Verwirklichung des Projektes liegen. Vermutlich hängt es auch eng damit zusammen, wie stark ehrenamtliches Arbeiten von deinem Land unterstützt wird. Ich habe beispielsweise von Freunden aus den Niederlanden gehört, dass dort das Beitreten einer studentischen Initiative obligatorisch sei.

Die Moderation zum 5-jährigen Jubiläum meines
Campusradios couchFM (Berlin)

Ich bin in Deutschland aufgewachsen und habe das Gefühl, dass ehrenamtliche Tätigkeiten besonders in der Schule nicht besonders gut ausgebaut sind. In unsere Schule hatten wir nur eine sehr kleine Auswahl an verschiedenen Klubs, ich war Teil einer Kunst- und Computer-AG sowie später der Schülerzeitung. Aber ich denke für mich begann die wirklich wichtige freiwilligen Arbeit mit dem Studium. Zum Glück hatten wir einige studentische Organisationen, welche sich bei unserer Einführungsveranstaltung von meinem Hauptfach Theater- und Medienwissenschaft vorstellten. So kam es, dass ich direkt im ersten Semester dem Campusradio beitritt. Ein paar Jahre später – zum Beginn meines Masterstudiums in Berlin – trat ich dann auch der Studierendenorganisation AEGEE bei.

Die Flagge meiner Studierendenorganisation AEFEE-Berlin bei einer Sommerveranstaltung
Was ist AEGEE?

Ich möchte gerne die Möglichkeit nutzen und etwas über meine Studierendenorganisation AEGEE erzählen – denn es könnte interessant für dich sein (für den Fall, dass du in Europa lebst) – besonders da du Reisen zu Lieben scheinst. AEGEE ist ein studentisches Diskussionsforum und die Abkürzung für Association des Etats Généraux des Éstudiants de l’Europe – oder einfacher wir sind eine der größten interdisziplinären Studierendenorganisationen Europas. Wir streben für ein demokratisches und diverses Europa ohne Grenzen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb AEGEE auch Standorte hat, welche nicht zur Europäischen Union gehören. Wir sind eine Nichtregierungsorganisation, politisch unabhängig sowie eine Non-Profit Organisation. Unser Netzwerk beinhaltet rund 10.000 Mitglieder aus 160 Städten in über 40 Ländern – von den Kanarischen Inseln bis Sibirien. In meinen Augen unterstützt AEGEE vor allem den politischen und kulturellen Austausch zwischen jungen Menschen und bestärkt diese darin einen aktiven Part in der Gesellschaft einzunehmen.
Für mehr Informatioenen besuche aegee.org

Meine verrückteste Erfahrung mit AEGEE

Bis heute bin ich mit AEGEE in zehn verschiedene Länder gereist. Hier habe ich an unterschiedlichen Aktivitäten und Sessions rund um Themen wie Geschichte und einheimische Kultur, Kunst, politische Diskussionen, Projekte und Persönlichkeitsentwicklung teilgenommen. Eine meiner Lieblingserinnerungen ist, wie ich als Delegierte zu einer Agora fuhr – unsere Mitgliederversammlung, zu der alle Locals (also Standorte) von AEGEE zusammenkommen (meist rund 700 Mitglieder aus unterschiedlichen Ländern) – um dort fünf Tage über die Zukunft von AEGEE und Europa zu diskutieren. Aber auch um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, welche ich über die letzten Jahre bei AEGEE kennengelernt habe und mit ihnen die Stadt zu erkunden (der Veranstaltungsort der Agora wechselt mit jedem Treffen). Du kannst über meine Zeit als Delegierte in meinem Artikel lesen (s.r.u., der Artikel ist auf Englisch).

Eine andere besondere Erfahrung war, als ich beschloss die Hauptverantwortliche für einen zweiwöchigen Austausch in Berlin mit 35 Teilnehmern aus ganz Europa zu werden. Der Austausch war Teil der Summer University (SU), eines der größten und ältesten Projekte in AEGEE, es startete 1988. Die Hauptidee und Gründungsgrund der SU waren die europäische Integration durch einen kulturellen Austausch zu stärken und die multikulturellen Dimensionen von Europa zu erforschen. Aber auch einen Ort zu erschaffen, an dem junge Menschen offen miteinander diskutieren und neue Menschen aus ganz Europa kennenlernen können. Eine Grundregel von AEGEE ist, all unsere Events für alle Mitglieder bezahlbar zu machen – was uns einen vorgeschriebenen finanziellen Rahmen gab. Es ist eine sehr wichtige Regel, aber machte es für uns ungleich schwerer, diesen Sommeraustausch nach unseren Vorstellungen zu organisieren. Jeder Teilnehmer zahlt nur 14 EUR pro Nacht. Hierfür bekommt er eine Unterkunft, zwei Mahlzeiten am Tag, das gesamte Programm, alle Sessions und die Fahrten während des Austauschs gestellt (wir fuhren an einen See, machten einen Tagesausflug nach Potsdam und verbrachten drei Tage in Dresden). Manchmal war es wirklich besonders herausfordernd für uns, aber letztlich haben wir den besten für uns möglichen Austausch veranstaltet – und ich glaube unsere Teilnehmer haben ihre Zeit in Deutschland wirklich genossen.

Was kann ehrenamtliches Arbeiten für dich tun?

In meinen Augen ist ehrenamtliche Arbeit mehr als nur seinen Lebenslauf aufzuhübschen (auch wenn das ein netter Nebeneffekt ist). Durch meine studentischen Initiativen konnte ich viel Eigenverantwortung übernehmen und bekam die Chance, eigene Projekte zu verwirklichen. Es immer deine eigene Entscheidung wie viel Zeit du investieren magst und kannst, aber ich genoss es wirklich all die Möglichkeiten auszukosten, die mir geboten wurden – und sogar die Leitung zu übernehmen. Es bietet dir die Chance eigene Ziele zu verwirklichen, kreativ oder auch aufgeschlossener zu sein, im Team zu arbeiten, neue Dinge und Ideen auszuprobieren ohne Angst vor dem Scheitern haben zu müssen (und deswegen deinen Job zu verlieren). Es gibt so viele unterschiedliche Aufgabenbereiche, welche ich austesten konnte. Ein anderer guter Punkt ist, dass ich tatsächlich eine Menge toller Leute kennengelernt habe – da sich alle von uns für die gleichen oder ähnliche Themen begeistern lassen, ist es so viel einfacher, gleiche Interessen zu finden.

Daher hoffe ich, dass ich euch überzeugen konnte ehrenamtliche Tätigkeiten auszutesten – schaut nach AGs in eurer Schule, tretet Studierendeninitiativen bei, sucht nach regionalen Projekten in eurer Umgebung oder sogar nach internationalen, an denen ihr teilnehmen könnt.

Oder vielleicht seid ihr auch längst ehrenamtlich tätig oder habt andere Gedanken zu dem Thema? Dann hinterlasst gerne einen Kommentar.

Midsommar in Berlin

Dreißig Grad im Schatten, die Sonne scheint, das Bier ist kalt gestellt und Blumenkränze zieren das Haar. Am 24. Juni feierte Berlin sein Midsommar Festival mit traditionellem Mittsommerbaum.

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Skandinavische Traditionen

Midsommar oder in Deutsch „Mittsommer“ bezeichnet die Sommersonnenwende. An diesem Tag erreicht die Sonne ihre höchste Position am Himmel. Mitsommer wird besonders von Nordeuropäern gefeiert, wie Skandinaviern und – ganz speziell – in Schweden. Diese Länder weisen eine kurze Sommerzeit auf.  Während der Mitsommertage im Norden sieht es dort so aus, als würde die Sonne niemals untergehen. Es ist die hellste Nacht im Jahr. In Skandinavien wird Mitsommer an einem Freitag zwischen dem 19. und dem 25. Juni gefeiert.

Blumen unterm Kopfkissen

Das Mittsommer Festival in Berlin existiert seit 2012. Jedes Jahr treten hier unterschiedliche Bands und DJs auf, spielen Musik und laden zum Tanzen ein. Außerdem bietet das Festival einen Workshop, um zu lernen, wie man Blumenkränze zusammen steckt, einen Mittsommerbaum, traditionelle Tänze und Spiele. Zu Beginn des Events können die Besucher ihre eigenen Blumenkränze („midsommarkrans“) erfinden. Meine Freundin und ich haben uns daran probiertSDC11831 – mehr oder weniger erfolgreich. Wenn ihr übrigens beim nächsten Mal eigene Kränze kreieren wollt, solltet ihr möglichst gleich zu Beginn des Festivals kommen. Wir kamen zwei Stunden nach Beginn und hatten unsere Probleme noch Blumen zu finden, ganz zu Schweigen von Draht. Ich fürchte das war auch der Grund, weshalb meine Blumen leicht verwelkt aussahen.

Ich hab noch von einer süßen Tradition gelesen. Demnach soll man auf dem Nachhauseweg sieben verschiedene Blumen pflücken und diese in der Nacht unter sein Kopfkissen legen. Angeblich wird einem dann seine zukünftige Liebe im Traum begegnen. Ehrlich gesagt habe ich es ausprobiert, aber dummerweise kann ich mich nicht mehr an meine Träume von dieser Nacht erinnern. Vielleicht werde ich es nächstes Jahr dann nochmal probieren.



Tanzen  wie ein Frosch oder Flöte spielen

Ähnlich dem Maibaum ist der skandinavische traditionelle Mittsommerbaum, die „midsommarstång“. Die Leute tanzen um den Baum herum. Aber natürlich lässt es sich auch ohne Baum tanzen. Der Mittsommer Guide des Festivals erklärt verschSDC11871iedene Arten von Tänzen. Einer davon ist der „Små grodorna“, übersetzt meint es so viel wie „die kleinen Frösche“. Der Guide rät, man solle Frösche immitieren (und auch Schweine oder Elefanten). Ein anderer Tanz ist „Vi äro musikanter“ übersetzt in „Wir sind die Musikanten“. Die Regeln für diesen Tanz besagen verschiedene Instrumente wie Violine, Trompete und ähnliches zu imitieren. Eine weitere Tradition sind klassische Spiele wie der Eierlauf, Sackhüpfen oder einen Nagel, mit so wenig Schlägen wie möglich, in ein Brett zu schlagen. Außerdem wartet im hinteren Garten noch eine kleine finnische Sauna auf die Besucher (und daneben eine Wanne voller Eiswürfel).

Das Festival bietet zudem eine Menge verschiedener Foodtrucks und kleiner Essenswägen. Dort wird traditionelles Essen wie Köttbullar ebenso angeboten wie auch – und das wäre wohl nicht ganz so typisch für ein Mittsommerfest – Pommes, Waffeln und brasilianische Pfannkuchen.

Kostenlose Eintrittskarten in Berlin

Ich kann das Festival wirklich nur wärmstens weiter empfehlen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich noch nie auf einem Mittsommerfestival in Skandinavien war und daher fürchte ich, dass ich die besten Mittsommefeste bisher verpasst habe. Trotzdem war das Festival ein schönes Erlebnis: Das Wetter war großartig, es hat total Spaß gemacht sich eigene Blumekränze zusammenzustecken und meine Freunde und ich haben auch die skandinavische Folkmusik sehr genossen. Ein kleiner Hinweis noch am Ende: Wenn du Lust hast zum nächsten Mitsommer Festival in Berlin zu gehen, solltest du dich unbedingt vorher registrieren, da du dann eine kostenlose Eintrittskarte erhälst. Wenn du erst an der Abendkasse ein Ticket kaufst, musst du dagegen zehn Euro bezahlen.

Karneval der Kulturen

Berlin ist für seine Multikulturalität bekannt. Und genau das ist einer der Gründe, weshalb die Berliner das Fest „Karneval der Kulturen“ jeden Mai in Kreuzberg feiern. Das Highlight des Festivals ist der große Umzug sonntags.

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Karneval der Kulturen in Kreuzberg

„Karneval der Kulturen“ ist ein riesiges Urban-Festival mit einem bunten Programm über vier Tage verteilt in Berlin-Kreuzberg. Und das beste: das Ganze ist kostenlos. Das Festival besteht zum einen aus vielen verschiedenen Ständen mit allem möglichen Gerichten und Getränken von aller Welt, aber natürlich auch Kleidung, Spielsachen, Musik Instrumenten, Schmuck und anderen kleinen Schätzen. Darüber hinaus hat das Festival einen „Grünen Bereich“ und viele Bühnen, auf denen verschiedene Künstler und Musiker ihr Programm präsentieren.

Empanada von einem uruguayischen Stand

Besonders gefallen haben mir die vielen kleinen Stände mit den unterschiedlichen Essensangeboten. Die Freude war besonders groß, als ich einen uruguayischen Stand fand, welcher Empanadas und Alfajores anbot. Leider waren die Alfajores bereits ausverkauft, aber zumindest bei den Empanadas hatte ich noch Glück und konnte ein Empanada con Carne (mit Fleisch) ergattern. Ich war im vergangen Jahr in Südamerika. Das war auch das erste Mal, als ich Empanadas (und Alfajores) probiert habe und habe mich gleich ein bisschen verliebt. Empanadas sind gebackene oder fritierte Teigtaschen. Sie können mit allem mögliche gefüllt sein, wie verschiedenem Fleisch, Gemüse, Käse und ähnlichem.

Ich kam gleich mit den Standbetreibern ins Gespräch und erzählte ihnen, dass ich im vergangen Jahr erstmals nach Uruguay gereist bin.

Empanada und Tartes
Empanada und Tartes

Sie schienen etwas überrascht (vermutlich weil ich klein und blondhaarig bin). Der Blick wandelte sich in Skepsis, als ich erzählte, dass ich alleine unterwegs gewesen war und mit dem Bus von Colonia del Sacramento (die kleine Stadt liegt im Südwesten Uruguays und ist mit der Fähre nur eine Stunde von Buenos Aires entfernt, wenn man den Río de la Plata überquert) in die Hauptstadt Montevideo gefahren sei.
Der Empanada vom Karneval der Kulturen war übrigens echt lecker, aber natürlich nicht ganz vergleichbar mit den Originalen aus Südamerika.

Viele Besucher beim Karnveal der Kulturen
Schlüsselanhänger und Traumfänger
Bunte Hosen, Taschen und Schals
Alt-böhmischer Kuchen
Das Festival endete um Mitternacht

Unterschiedliche Stände

An den verschiedenen Ständen vom Karneval der Kulturen lässt sich alles mögliche kaufen. Dort finden sich hübsche und exotische Kleidung, aber auch Accessoires wie Ketten und Armbänder. Es gab sogar ein Zelt mit einer Wahrsagerin, welche gegen Geld ihre Dienste anbot. Ein Mann versuchte mir eine aus Holz geschnitzte Flöte zu DSCN7168verkaufen, sie war richtig hübsch. Er bot auch tolle bemalte Rasseln an. Allerdings bezweifle ich leider, dass ich so eine gute Musikerin wäre. Ich wollte damals mal Gitarre lernen und kaufte mir die günstigste die ich im Internet finden konnte (Wenn ich mich richtig erinnere, bezahlte ich rund 30 Euro), aber wie das eben so ist, verließ mich die Muße dann doch recht früh und deswegen habe ich nie so wirklich das Spielen gelernt.

 
 
 
 
 

Straßenumzug in Berlin

Eine der Highlights des Karnevals ist der Umzug am Sonntag. Über 1,3 Millionen Menschen kommen hier zusammen. Verschiedene Tanzgruppen, Musiker und andere Artisten feiern und tanzen durch die Straßen Kreuzbergs (vom Hermannplatz bis zur Yorkstraße/Möckernstraße) und verwandeln diese in eine große Bühne. In diesem Jahr startete die Parade um 14.30 Uhr und endete gegen Abend um ca. 21.30 Uhr. Sie bestand aus über 70 Gruppen. Die Zuschauer können auch selbst zum Teil des Umzugs werden und zwischen den großen Wägen zu dessen Musik mittanzen und feiern. Genau das machten auch meine Freunde und ich. Um ehrlich zu sein, es war nicht gerade meine Lieblingsmusik (ziemlich viel Techno), aber die Stimmung war wirklich großartig und die Leute einfach total gut gelaunt und verrückt (und einige eventuell auch etwas betrunken). Aber die Straßen waren einfach voller tanzender Menschen und das war ein wirklich tolles Gefühl. Alle Straßen, über die der Umzug zog, waren im Übrigen natürlich auch für den Autoverkehr gesperrt. Es war einfach eine gigantische Party und die ganze Stadt war Teil davon.

Food Market in Berlin

Ich liebe es neues Essen aus anderen Ländern kennenzulernen oder auch Gerichte zu essen, die ich bereits von meinen letzten Reisen kenne (das erinnert mich immer an die guten Zeiten dort). Deswegen habe ich mich auch besonders gefreut, als ich gehört habe, dass es regelmäßig einen Food Market am „Görlitzer Bahnhof“ in Berlin gibt.

Arepas

Von der Schweiz bis nach Peru …

In Berlin kann zwischen verschiedenen Food Märkten gewählt werden. Ich war mit einem Freund in der „Markthalle Neun“ (Eisenbahnstraße 42/43, Berlin-Kreuzberg) in der Nähe des „Görlitzer Bahnhofs“ (U1) und wollte dort einige neue kulinarische Experimente wagen. Der Markt hat jeden Donnerstag zwischen 17.00 und 22.00 Uhr geöffnet. Dort finden sich alle möglichen Gerichte von so ziemlich jedem Fleckchen Erde, den es so gibt. Von der Schweiz bis Peru, über den Vietnam bis zu Italien kann zwischen verschiedenen Ständen mit unterschiedlichem Essen, auch aus „ungewöhnlicheren“ Ländern, gewählt werden.

Sommerrolle

Als erstes entschieden wir uns für etwas Asiatisches, was uns als „Sommerrolle“ angepriesen wurde. Dabei handelt es sich um gefülltes Reispapier mit Tofu, Paprika, Gurke, Reisnudeln, Chinakohl und frischen Kräutern mit Erdnuss-Hoisin Soße. Es war richtig lecker.  Mein Freund kauft sich noch etwas ähnliches wie Samosa gefüllt mit Fleisch von einem afrikanischen Stand.

Die Location des Foodmarkts: Die Markthalle Neun
"Sommerrolle" an einer der aasiastischen Stände
Kimshi, ein typisches Gericht aus Korea
Kleine leckere Kuchen
Mein Dessert: Mousse au chocolat in einer fluffigen Waffel

Naan Brot + Sandwich = Naanwich

Es war wirklich ziemlich schwierig sich zwischen den einzelnen Angeboten zu entscheiden, da es so viele unterschiedliche und kreative Gerichte gab, welche auch einfach so lecker aussahen. Am Ende haben wir uns schließlich für „Naanwich“ entschieden. Das Wort setzt sich aus den beiden Begriffen des Naan Brotes (für Indien typisches Brot) und natürlich dem Sandwich zusammen. Da liegt es nahe, dass es sich bei „Naanwich“ um indisches Essen gehandelt hat. Es konnte zwischen Fleisch (12 Stunden gekochtes Schweinefleisch) und Tikka Käse (Panir) gewählt werden. Das war mit Salat, verschiedenes Gemüse, Koriander und Mint-Joghurt-Soße in Brot eingewickelt. Es war aber alles andere als einfach das zu essen, dafür schmeckte es umso besser (ehrlich gesagt liebe ich indisches Essen sowieso).

Fluffige Waffeln gefüllt mit Mousse au Chocolat

Mein Freund entschloss sich noch den Wein zu probieren, der auf dem Markt an einem Weinstand angeboten wurde. Ich wollte mein Geld lieber in einen Nachtisch investieren. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber es war eine Waffel (total fluffig) auf eine bestimmte Art eingerollt, bis es Ähnlichkeit mit einer normalen Eiswaffel hatte, und gefüllt mit Mousse au Chocolat. Natürlich konnte man zwischen verschiedenen Füllungen wählen, neben Baileys auch zwischen Erdbeer, Banane, Nutella oder einfach klassisch mit Zimt und Zucker. Der Abend war wirklich sehr gelungen, weswegen wir auf jeden Fall mal wieder kommen werden. Nach dem der Markt geschlossen hatte, dehnten wir den Abend noch etwas mit einem Bier in der nächsten Bar aus.

Offizielle Seite: Markthalle Neun

 

Das erste Mal in einer Moschee

Wenn ein westeuropäisches Mädchen zum ersten Mal eine Moschee betritt …

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Besuch der Hagia Sophia in Istanbul

Die meisten Einwanderer meines Heimatlandes Deutschland kommen wohl aus der Türkei. Trotz allem kann ich nicht gerade von mir behaupten besonders viel über den Islam zu wissen. Ein guter Freund von mir hat mal versucht mir ein bisschen was beizubringen und erklärte mir, was es mit den fünf Säulen des Islams auf sich hat. Seine Mutter ist aus der Türkei, weshalb er natürlich um einiges besser Bescheid weiß, als ich. Ich wollte schon seit längerer Zeit unbedingt mal eine Moschee besuchen und vor allem von innen sehen. Bei einem Uni-Austausch mit Istanbul bekam ich dann endlich die Gelegenheit.

Meine erstes „Erlebnis“ im Bezug auf eine Moschee war aber praktisch gesehen schon drei Tage vor dem eigentlichen Besuch. Als wir in die Stadt liefen begann ein Muezzin auf einmal von einem der Minarette herunter zu rufen und zu beten. Für mich war das anfangs erst mal ein ziemlich eigenartiges Gefühl. Vor allem weil meine Begleitung und ich begannen uns beinahe schon etwas anzuschreien, um uns über die Rufe des Muezzins hinaus weiter unterhalten zu können. Aber vielleicht kann man diese Gebetsrufe am Ende doch mit den Glocken der christlichen Kirchen vergleichen, diese sollen ja schließlich auch die Gläubigen in die Kirche rufen. 

Rituelle Waschungen und blaue Tücher

Ich mag die Architektur der vielen riesigen Moscheen in Istanbul wirklich sehr gerne. Wir besuchten die Hagia Sophia. Zunächst waschen die Muslime sich, bevor sie die Moschee betreten. Dazu sind Außen eine Reihe von Wasserhähnen angebracht. Männer und Frauen haben jeweils voneinander getrennte Waschplätze, an den jeweils gegenüberliegenden Seiten der Moschee. Es gibt eine Art vorgeschriebenes Waschritual, nachdem sich gewaschen wird und welches auch bestimmt, wann man sich waschen muss. Eine der fünf Säulen schließt das Beten ein, nach diesem sollten Muslime fünf Mal am Tag beten. Das wichtigste dieser Gebete ist jedoch freitags. 

DSCN6727Nach dem Waschen von Gesicht, Kopf und Füßen (ehrlich gesagt schauten die meisten unserer Gruppe nur dabei zu), kamen wir zu einer Menschenschlange vor der Moschee. Vor dieser verteilten Männer blaue Tücher und Röcke an Frauen. Denn Frauen, welche in die Moschee wollen, müssen ihre Beine, Arme und ihr Haar bedecken. Deswegen versuchten wir alle mehr oder weniger erfolgreich unsere Haarpracht unter den blauen Tüchern zu verstecken und bekamen auch alle blaue lange Röcke (ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau, warum – Wir hatten alle lange Hosen an, aber der Mann am Eingang war wohl der Meinung, unsere Beine seien zu dünn). 

Bevor die Moschee endlich betreten werden darf, müssen auf dem Flur davor die Schuhe ausgezogen werden. Jeder bekam eine Plastiktüte, um seine Schuhe dort hineinzutun und mit sich herumtragen zu können.

Mit Selfiestick in die Moschee

Endlich war es so weit, wir durften in die Moschee. Die Hagia Sophia ist wirklich riesig, sehr schön und hat – ich denke wie jede Moschee – sehr viele Kuppeln. Die ganze Moschee ist mit Teppich ausgelegt. Einer unserer deutschen Austauschstudenten meinte, dass sich das Laufen ohne Schuhe auf dem Teppich ein bisschen wie das typische „Zuhause-Feeling“ anfühle. Wir sollten vielleicht auch Teppich in unseren Kirchen auslegen und diese dann auch nur noch ohne Schuhe betreten. – Das war zumindest ein Vorschlag.   

Die Moschee wirkte sehr hell und bunt mit den vielen wunderhübschen Fenstern, bemalten Kuppeln und Säulen. Die Leuchter hingen ungewöhnlich tief. In der Hagia Sophia sind sehr viele Touristen. Ehrlich gesagt wirkt es teilweise etwas merkwürdig, wenn die Frauen mit ihren Kopftüchern auf dem Kopf und dem Selfiestick in der Hand in der Moschee für ein Foto posieren. 

Es war wirklich sehr interessant zum ersten Mal in einer Moschee gewesen zu sein und auch etwas mehr über die zweitgrößte Religion der Welt erfahren zu haben.

Japanischer Weihnachtsmarkt in Berlin

In Japan leben rund zwei Prozent Christen. Ziemlich sicher ist es also nicht unbedingt das erste Land, welches man mit Weihnachten in Verbindung bringen würde. Aber diese Tatsache hat Berlin nicht davon abgehalten, einen Japanischen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Bitte einmal nach unten scrollen …

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Am Wochenende des zweiten Advents bin ich mit meinen Mitbewohnern auf dem Japanischen Weihnachtsmarkt in Berlin gewesen (Wir können manchmal etwas nerdig sein, wenn es um Asien geht). Der Markt war in einer großen Halle in Alt-Treptow. Auf den ersten Blick erschien mir der Markt nicht besonders weihnachtlich (auf den zweiten allerdings auch nicht). Es wurden allerlei Stände mit typischen, japanischen Dingen wie Stofftieren, Bildern, kleine Action-Figuren und anderen Accessoires angeboten. Es gab auch eine ganze Menge selbsthergestellter Kimonos und selbstgestalteter Kunst. Die Verkäufer kamen aus Deutschland oder Japan, einige waren extra angereist um ihre japanischen Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. 

Hübsche Kimonos
Japanische Kunst
Sumoringen zum Ausprobieren
Thuna-Don und Zenzai
Korokke (ähnlich wie Kroketten)
Yakitori (Huhn)
Gyoza
Natürlich gab es auch jede Menge verschiedener japanischer Speisen. Mit dem Trend mitgehend wurden auch einige vegane Produkte angeboten. Natürlich waren sehr viele Gerichte mit Reis wie etwa japanisches Curry oder Thuna Don. Letzteres ist eine Schüssel Reis mit mariniertem Thunfisch-Sashimi. Andere Kleinigkeiten waren Yakitori (Hühnchen) oder verschiedene Crepe mit Füllungen wie Lachs-Teriyaki, Kimchi-Käse oder Matcha-Atzuki. Darüber hinaus wurde ein Art Hot Dog angeboten, welcher mit Kimchi, Wasabi und Teriyaki gefüllt sein konnte. Okonomiyako erinnerte mich an Pfannkuchen, ich denke, man könnte es durchaus damit vergleichen. Natürlich wurde auch typisches Essen angeboten wie Sushi oder japanische Suppe. Es gab auch Zenzai. Das ist eine süße Suppe aus roten Bohnen.

Es war wirklich schwierig nur ein Gericht auszusuchen, denn das Angebot war riesig. Ich entschied mich dazu Gyoza zu probieren. Das sind Teigtaschen gefüllt mit Fleisch (Schwein) oder Gemüse (vegetarisch). Man könnte sie wohl am ehesten mit den deutschen Maultaschen vergleichen.

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Meine Gyoza

Serviert werden sie mit Soja Sauce. Sie waren wirklich sehr lecker, allerdings wartete ich auch eine gute Stunde, bis ich die kleinen Teigtaschen endlich in meinen Händen hielt. Das lag zum einen daran, dass die Zubereitung wirklich sehr viel Zeit beansprucht und zum anderen standen auch wirklich viele Menschen an dieser Essensschlange an. Aber am Ende hatte sich das lange Warten doch gelohnt, denn der Verkäufer gab mir eine Teigtasche mehr. Daher an dieser Stelle vielen Dank an die lieben Japaner.

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Weihnachtsmärkte am Alexanderplatz

Zwei weitere bekannte Weihnachtsmärkte sind der am Alexanderplatz und nur ein paar Meter weiter der am Roten Rathaus. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr wo ihr Schlittschuh laufen gehen könnt, wo es echten Schnee gibt, der nicht vom Wetter abhängig ist und wie ihr den Weihnachtsmann treffen könnt.

Der Alexanderplatz mit seinem Fernsehturm ist der wohl bekannteste Platz Berlins, benannt nach dem russischen Zar Alexander I. Kein Wunder also, dass sich hier auch gleich drei verschiedene Weihnachtsmärkte finden. 

Gleich neben der Weltzeituhr findet sich die Weihnachtspyramide mit über 5.000 Lichtern. Sie ist nicht nur Europas größte Erzgebirgspyramide, sondern darüber hinaus auch begehbar, um darin seinen Glühwein zu genießen. Aber auch um sie herum finden sich kleine Feuerstellen zum Aufwärmen. Das Highlight ist der Schnee, welcher zu jeder vollen Stunde von der Pyramide hinunter schneit – egal wie warm es ist (der Schnee ist tatsächlich Schaum).

Traditionell wird neben der Pyramide ein großes Kinderkarussell aufgebaut. In den über 100 Ständen drumherum finden sich alle möglichen Weihnachtsartikel – viele davon selbstgemacht. 
 

Die Weihnachtspyramide im Hintergrund der Weltzeituhr am Alexanderplatz
Schnee mit dem Berliner Fernsehturm im Hintergrund
Schnee an der Weihnachtspyramide
Alexanderplatz

Wenn du dem Alex in die Richtung des Fernsehturms folgst (der westlichen Seite des Platzes) wirst du einen weiteren Weihnachtsmarkt direkt vor dem Roten Rathaus finden. Das berühmte rote Gebäude, benannt nach seiner Ziegelfassade, ist der Sitz des regierenden Bürgermeisters von Berlin und sogar teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Der Weihnachtsmarkt bietet ein 50m hohes Riesenrad (es ist tatsächlich das gleiche wie auf dem Müncher Oktoberfest) und eine Eisbahn rund um den Neptunbrunnen, auf der Besucher Schlittschuh fahren können. Dreimal am Tag fliegt der Weihnachtsmarkt samt Schlitten und Rentieren über den Brunnen. Außerdem kannst du hier ein spezielles Berliner Menü probieren – warmer Grünkohl (gewöhnlich mit Bockwürstchen serviert). Andere besondere Gerichte sind Lángos aus Ungarn, Bratäpfel, frisch gebackenes Brot aus einer mittelalterlichen Schaubäckerei und heißes Met (Honigwein). 
 

Verschiedene Dekos und Lichterketten
Das Riesenrad neben der Weihnachtspyramide
... Bratäpfel
 

Der dritte Weihnachtsmarkt ist eher wie ein kleiner Freizeitpark und direkt hinter dem Einkaufszentrum Alexa. 

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City-Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Der nächste Weihnachtsmarkt, den ich besuchte, war der rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in Charlottenburg. Dieser Weihnachtsmarkt ist direkt neben der bekannten Shopping-Straße des Kurfürstendamms. Erreichen kannst du ihn mit der U-Bahn, fahre einfach bis „Zoologischer Garten“ oder „Kurfürstendamm“.

Eine der bekanntesten Kirchen Berlins ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm in Charlottenburg. Die ursprüngliche Kirche wurde 1890 gebaut, aber durch einen Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs beschädigt. Heutzutage ist die Kirche ein wichtiger Orientierungspunkt von (vorhemals) West-Berlin.

Die Stimmung des Weihnachtsmarkts am Breitscheidplatz besticht vor allem durch seine vielen Lichter mit denen Bäume und Stände geschmückt sind sowie einem Teppich aus Lichtern über den Köpfen der Besucher. Ein beliebter Fotospot sind auch die großen Weihnachtskugeln, welche ebenfalls mit Lichtern ausgestattet sind. Außerdem können Besucher eine vierstöckige Weihnachtspyramide bewundern mit unterschiedlichen Figuren aus dem Krippenspiel.

Der Weihnachtsmarkt ist deutlich größer, als er auf den ersten Blick wirkt, da die Stände über den gesamten Platz verteilt sind und sich teilweise sogar noch entlang des Kurfürstendamms ziehen. Für gewöhnlich findet sich hier sogar ein Pop-up-Restaurant mit traditioneller deutscher Küche.

Der Eintritt des City Weihnachtsmarkts
"Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche" in der Mitte des Weihnachtsmarktes
Die Weihnachts-Pyramide
 
Eine riesige Christbaumkugel

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Winterwelt Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz

Berlin hat über 50 verschiedene Weihnachtsmärkte, einer von ihnen ist die „Winterwelt“ am Potsdamer Platz. Der Potsdamer Platz gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Berlin, da er nah am Brandenburger Tor und so an der damaligen Berliner Mauer liegt. Zudem findet sich hier eine der ersten Ampeln Europas (1924), aber auch zwei große Einkaufzentren sowie das Sony Center. Während der Weihnachtszeit wird hier ein riesiger Markt aufgebaut – oder eigentlich sogar zwei, da sie voneinander getrennt sind. Die beiden Weihnachtsmärkte sind sehr einfach mit Hilfe von S- und U-Bahn zu erreichen, die Station heißt ebenfalls „Potsdamer Platz“.
 

Der Weihnachtsmarkt hat eine riesige Rutschbahn aus Eis (allerdings muss hierfür Eintritt gezahlt werden). Weiter kann sich auch am Eisstockschießen oder Schlittschuh laufen geübt werden. Die „Salzburger Schmankerl‘ Hüttn“ bieten zudem verschiedene typische Gerichte aus Deutschlands Nachbarland Österreich. Neben „Obazda“ (eine pikante Käsezubereitung – vor allem sehr typisch für Bayern), „Brettljause“ (eine Holzplatte voller verschiedener Wurst- und Fleischsorten), Gulasch, „Kasnocken“ (ähnlich der deutschen Version von Käsespätzle), auch süße Gerichte wie Kaiserschmarrn, Sachertorte und Apfelstrudel.

Meine Lieblings-Weihnachtssüßigkeit – Schneeballen

Eines meiner Lieblingsnaschereien auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes war „Schneeballen“. Ich habe es das erste Mal dort auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin entdeckt. „Schneeballen“ sind riesige, keksartige Bälle mit Schokoladenglasur und verschiedenen Füllungen. Ich habe mich für einen mit weißer Schokolade und Nougat-Füllung entschieden. Ich will ja nicht zu viel Schleichwerbung machen, aber diese „Schneeballen“ waren echt verdammt lecker.

Eine Rutschbahn aus Eis
 
 
Im Einkaufszentrum
"Schneeballen" - Schneebälle aus Schokolade
 

Natürlich ist essen nicht das einzige, was auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes gemacht werden kann. Um genau zu sein bietet sich der Markt bzw. seine Geschäfte drum herum zum Weihnachtsshopping ein. Das nebenstehende Kaufhaus ist voller goldener Lichter und über und über mit Weihnachtsschmuck verziert. Meiner Meinung nach ist es etwas kitschig (aber Hey, es ist Weihnachten). Auch ziemlich kitschig ist der riesige und bunte Weihnachtsbaum, welcher über und über mit Lichtern geschmückt wurde, vor dem Theater am Potsdamer Platz. Zu aller letzt bieten aber natürlich auch die Budenbesitzer Verschiedenes wie Kleidung, Weihnachtsschmuck, Lampen oder handgemachte Wollmützen an.

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