Berlins beste Orte für die Kirschblüten-Saison

Cherry Blossom in Berlin

Was hat die Kirschblüten-Saison in Berlin mit dem Kalten Krieg zu tun? Welche Rolle spielte Japan dabei? Und wo findest du die besten Orte für ein Meer aus rosa Blüten? – all das wirst du im folgenden Blogbeitrag erfahren.

Jedes Jahr zwischen Mitte April und Anfang Mai erblüht Berlin in einem Meer aus rosa Kirschblüten. Der genaue Zeitraum hängt von der Wetterlage ab und wie früh es im Jahr warm wird. Normalerweise blühen die Bäume zwischen zwei und drei Wochen.

💡 Informationen über Kirschblüten
Kirschblüten (auch Japanische Kirsche) oder in japanisch “Sakura” (桜 ) genannt, ist die weiße oder rosafarbene Blüte der Zierkirsche und von besonderer Bedeutung in Japan. Die Blüten des Baumes werden als die Nationalblume des Landes verstanden. In Japan steht es für die Attribute Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. In Japanisch wird es unter dem nicht-übersetzbaren Wort mono no aware” (物の哀れ) zusammengefasst, welches das bittersüße Gefühl des verblassenden Moments vergänglicher Schönheit beschreibt. Die Kirschblüten-Zeit in Japan markiert den Höhepunkt des japanischen Kalenders und den Beginn des Frühlings.
Die Japanische Kirsche ist nur ein Zierbaum und steht im Kontrast zum üblichen Kirschbaum, der wegen seiner Früchte angebaut wird.
Ein Geschenk aus Japan

Deutschland bekam die Kirschblüten 1990 als Geschenk von Japan zur deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober. Hierfür startete der japanische Fernsehsender TV Asahi eine Spendenaktion zur Bepflanzung von Kirschbäumen. Sie sammelten Geld für mehr als 9.000 Bäume, die meisten von ihnen wurden in Berlin aufgestellt.

Austausch von Spionen während des Kalten Kriegs

Die ersten Bäume wurden an der Glienicker Brücke im November 1990 angepflanzt. Die Brücke verbindet Potsdam (frühere DDR) mit (West-)Berlin und war von besonderer Bedeutung während des Kalten Kriegs, da sie von den USA und der Sowjet Union damals zum Austausch von Spionen genutzt wurden. Bis heute markiert die Brücke die Grenze (heute nur noch die Grenze zweier Bundesländer) und ist in zwei verschiedenen Grüntönen gestrichen. Sowohl die DDR als auch die BRD strichen jeweils etwa die Hälfte der Brücke. Der Teil, der von Berlin gestrichen wurde, ist dabei in einem etwas dunkleren Grünton. Das kommt zum einen daher, dass Ostdeutschland einen dezent helleren Farbton ausgewählt hat, zum anderen aber auch durch die Witterungsverhältnisse, da Westdeutschland die Brücke bereits einige Jahre zuvor gestrichen hatte.

Die längste Kirschblüten-Allee Berlins

Mehr als 1.000 Bäume säumen die TV-Asahi-Kirschblütenallee am Mauerweg zwischen dem früheren West-Berlin und der DDR. Die Allee ist mehr als 100 Meter lang. Normalerweise findet auch jedes Jahr das Hanami Festival statt. Hanami (花見) ist japanisch und bedeutet wörtlich übersetzt “Blumenschau”. Es beschreibt die japanische Tradition des gemeinsamen Besuchs und Bestaunens der ersten Kirschblüten im Frühling. In Berlin bietet das Festival ein Picknick, japanisches Essen und ein kulturelles Programm.

❗️ Kirschblütenticker
Die Stadt Teltow in Brandenburg hat einen eigenen Kirschblütenticker entwickelt. Hierdurch kann direkt von zu Hause der Zustand der Bäume an der TV-Asahi-Kirschblütenallee, der längsten Kirschblütenallee Berlins, beobachtet werden. Der Ticker besteht aus einer Fotogalerie mit aktuellen Bildern der Blüte, welche jeden zweiten Tag während der Kirschblüten-Saison erneuert wird. Du kannst den Ticker hier anschauen.
Kirschblüten treffen auf deutsche Geschichte

Die Kirschblütenbäume wurden fast ausschließlich entlang des Mauerwegs gepflanzt und markieren einige historische Orte in Berlin. Viele der Bäume befinden sich auch unter der “Bösebrücke“. Hier war am 9. Nemvember 1989, am Tag des Mauerfalls, die erste Grenzöffnung von Ost- nach West-Berlin.

🚌 Wie du zu den Kirschblüten kommst
📍 TV-Asahi-Kirschblütenallee (Grenze zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow):
Nimm die S25 oder S26 bis zur S-Bahn Haltestelle Lichterfelde-Süd. Von dort folgst du dem Holtheimer Weg. Nach etwa 550 Metern solltest du die Kirschblüten erreichen.
📍 Unter der Bösebrücke an der Bornholmer Straße (Prenzlauer Berg/Gesundbrunnen):
Der Mauerweg mit seinen Kirschblütenbäumen verläuft direkt unter der S-Bahn Brücke der Station Bornholmer Straße (S1, S2, S25, S26, S8, S85).
📍 Volkspark am Weinberg oder auch Weinbergpark (Mitte):
Du erreichst den Weinbergpark von der U-Bahn Station Rosenthaler Platz (U8) in rund 5 Minuten zu Fuß.
📍 Zionskirchstraße (Mitte):
Die Zionskirchstraße ist nur etwa weitere 5 Minuten zu Fuß vom Weinbergpark entfernt. Wenn du der Straße Richtung gleichnamiger Kirche folgst, wrist du eine Kirschblüten-Allee mitten in der Stadt entdecken.
📍 Schwedter Straße am Mauerpark (Prenzlauer Berg):
Die Schwedter Straße am Mauerpark liegt zwischen den U-Bahn Stationen Bernauer Straße (U8) und Eberswalder Straße (U2).
📍 Strausberger Platz (Friedrichshain):
Die Kirschbäume sind direkt an der U-Bahn Haltestelle Strausberger Platz (U5).
📍 Gärten der Welt (Marzahn):
Die Gärten der Welt bieten 22 verschiedene Garteninstallationen. Der Park kostet Eintritt und wird am besten mit der U5 bis zur U-Bahn Station Kienberg – Gärten der Welt angefahren.
Klicke hier, wenn du die offizielle Seite besuchen und noch mehr Informationen erhalten willst.
In und um Berlin sind diverse Spots, besonders entlang des Mauerwegs, an denen noch mehr Kirschblütenbäume stehen. Die hier genannten sind die bekannteren Standorte.
Der öffentliche Nahverkehr in Berlin heißt BVG, klicke hier für mehr Zugverbindungen.

Zuerst geschrieben am Mittwoch, den 12. Mai 2021: Du hast den Beitrag Berlins beste Orte für die Kirschblüten-Saison auf My Travel Journal-Blog gelesen.

Warum ehrenamtlich arbeiten

Der heutige Blogbeitrag fällt etwas aus der Reihe – diesmal möchte ich über ehrenamtliches Arbeiten sprechen (ergo Arbeit, für die du nicht bezahlt wirst) und warum es eine großartige Möglichkeit für dich sein kann. (Als kurze Anmerkung: Ich rede von ehrenamtlichen Tätigkeiten in Form von Klubs, Organisationen und Vereinen – und nicht über ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ). In diesem Beitrag möchte ich mit euch über meine eigenen Erfahrungen und meine Studierendenorganisation AEGEE sprechen – und zumindest Letzteres hat auch wieder mit dem Thema Reisen zu tun.

Diskussion über kulturelle Unterschiede in Russland während meines Sommeraustausches 2018 in Sankt Petersburg.

Ehrenamtliches Arbeiten kann alle möglichen Bereiche und Lebensumstände einschließen. Ganz einfach definiert beschreibt es das unentgeltliche Arbeiten und anbieten seiner Freizeit – also quasi einen Gemeinschaftsdienst. Und natürlich ist es im Speziellen ein sehr interessantes Thema für jüngere Menschen, welche noch im Bildungssystem stecken wie der Schule, Universität oder in einer Ausbildung (wobei Letzteres es schwieriger macht, die Zeit zu finden – ich denke ich weiß wovon ich spreche, ich war auch schon in dem Lebensabschnitt). Prinzipiell gibt es aber keine Altersbeschränkungen, vor allem nicht nach hinten hinaus.

Ehrenämter können soziale Schwerpunkte beinhalten, womit es gerne in Verbindung gebracht wird. Doch auch andere Bereiche sind möglich, vor allem in Kultur, Sport oder auch Ökonomie. Es kann in Form eines Schulvereins sein oder einer Nachbarschaftsinitiative – das Wichtigste ist, dass es die eigenen Interessen unterstützt, immerhin investiert man seine Zeit unentgeltlich. Es gibt auch Organisationen welche ehrenamtliche Arbeiten in anderen Ländern anbieten und somit die Interessen ein Projekt kostenlos zu unterstützen, mit der Möglichkeit des Reisens verbinden. Der Hauptimpuls sollte jedoch bei der Verwirklichung des Projektes liegen. Vermutlich hängt es auch eng damit zusammen, wie stark ehrenamtliches Arbeiten von deinem Land unterstützt wird. Ich habe beispielsweise von Freunden aus den Niederlanden gehört, dass dort das Beitreten einer studentischen Initiative obligatorisch sei.

Die Moderation zum 5-jährigen Jubiläum meines
Campusradios couchFM (Berlin)

Ich bin in Deutschland aufgewachsen und habe das Gefühl, dass ehrenamtliche Tätigkeiten besonders in der Schule nicht besonders gut ausgebaut sind. In unsere Schule hatten wir nur eine sehr kleine Auswahl an verschiedenen Klubs, ich war Teil einer Kunst- und Computer-AG sowie später der Schülerzeitung. Aber ich denke für mich begann die wirklich wichtige freiwilligen Arbeit mit dem Studium. Zum Glück hatten wir einige studentische Organisationen, welche sich bei unserer Einführungsveranstaltung von meinem Hauptfach Theater- und Medienwissenschaft vorstellten. So kam es, dass ich direkt im ersten Semester dem Campusradio beitritt. Ein paar Jahre später – zum Beginn meines Masterstudiums in Berlin – trat ich dann auch der Studierendenorganisation AEGEE bei.

Die Flagge meiner Studierendenorganisation AEFEE-Berlin bei einer Sommerveranstaltung
Was ist AEGEE?
Ich möchte gerne die Möglichkeit nutzen und etwas über meine Studierendenorganisation AEGEE erzählen – denn es könnte interessant für dich sein (für den Fall, dass du in Europa lebst) – besonders da du Reisen zu Lieben scheinst. AEGEE ist ein studentisches Diskussionsforum und die Abkürzung für Association des Etats Généraux des Éstudiants de l’Europe – oder einfacher wir sind eine der größten interdisziplinären Studierendenorganisationen Europas. Wir streben für ein demokratisches und diverses Europa ohne Grenzen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb AEGEE auch Standorte hat, welche nicht zur Europäischen Union gehören. Wir sind eine Nichtregierungsorganisation, politisch unabhängig sowie eine Non-Profit Organisation. Unser Netzwerk beinhaltet rund 10.000 Mitglieder aus 160 Städten in über 40 Ländern – von den Kanarischen Inseln bis Sibirien. In meinen Augen unterstützt AEGEE vor allem den politischen und kulturellen Austausch zwischen jungen Menschen und bestärkt diese darin einen aktiven Part in der Gesellschaft einzunehmen.
Für mehr Informatioenen besuche aegee.org

Meine verrückteste Erfahrung mit AEGEE

Bis heute bin ich mit AEGEE in zehn verschiedene Länder gereist. Hier habe ich an unterschiedlichen Aktivitäten und Sessions rund um Themen wie Geschichte und einheimische Kultur, Kunst, politische Diskussionen, Projekte und Persönlichkeitsentwicklung teilgenommen. Eine meiner Lieblingserinnerungen ist, wie ich als Delegierte zu einer Agora fuhr – unsere Mitgliederversammlung, zu der alle Locals (also Standorte) von AEGEE zusammenkommen (meist rund 700 Mitglieder aus unterschiedlichen Ländern) – um dort fünf Tage über die Zukunft von AEGEE und Europa zu diskutieren. Aber auch um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, welche ich über die letzten Jahre bei AEGEE kennengelernt habe und mit ihnen die Stadt zu erkunden (der Veranstaltungsort der Agora wechselt mit jedem Treffen). Du kannst über meine Zeit als Delegierte in meinem Artikel lesen (s.r.u., der Artikel ist auf Englisch).

Eine andere besondere Erfahrung war, als ich beschloss die Hauptverantwortliche für einen zweiwöchigen Austausch in Berlin mit 35 Teilnehmern aus ganz Europa zu werden. Der Austausch war Teil der Summer University (SU), eines der größten und ältesten Projekte in AEGEE, es startete 1988. Die Hauptidee und Gründungsgrund der SU waren die europäische Integration durch einen kulturellen Austausch zu stärken und die multikulturellen Dimensionen von Europa zu erforschen. Aber auch einen Ort zu erschaffen, an dem junge Menschen offen miteinander diskutieren und neue Menschen aus ganz Europa kennenlernen können. Eine Grundregel von AEGEE ist, all unsere Events für alle Mitglieder bezahlbar zu machen – was uns einen vorgeschriebenen finanziellen Rahmen gab. Es ist eine sehr wichtige Regel, aber machte es für uns ungleich schwerer, diesen Sommeraustausch nach unseren Vorstellungen zu organisieren. Jeder Teilnehmer zahlt nur 14 EUR pro Nacht. Hierfür bekommt er eine Unterkunft, zwei Mahlzeiten am Tag, das gesamte Programm, alle Sessions und die Fahrten während des Austauschs gestellt (wir fuhren an einen See, machten einen Tagesausflug nach Potsdam und verbrachten drei Tage in Dresden). Manchmal war es wirklich besonders herausfordernd für uns, aber letztlich haben wir den besten für uns möglichen Austausch veranstaltet – und ich glaube unsere Teilnehmer haben ihre Zeit in Deutschland wirklich genossen.

Was kann ehrenamtliches Arbeiten für dich tun?

In meinen Augen ist ehrenamtliche Arbeit mehr als nur seinen Lebenslauf aufzuhübschen (auch wenn das ein netter Nebeneffekt ist). Durch meine studentischen Initiativen konnte ich viel Eigenverantwortung übernehmen und bekam die Chance, eigene Projekte zu verwirklichen. Es immer deine eigene Entscheidung wie viel Zeit du investieren magst und kannst, aber ich genoss es wirklich all die Möglichkeiten auszukosten, die mir geboten wurden – und sogar die Leitung zu übernehmen. Es bietet dir die Chance eigene Ziele zu verwirklichen, kreativ oder auch aufgeschlossener zu sein, im Team zu arbeiten, neue Dinge und Ideen auszuprobieren ohne Angst vor dem Scheitern haben zu müssen (und deswegen deinen Job zu verlieren). Es gibt so viele unterschiedliche Aufgabenbereiche, welche ich austesten konnte. Ein anderer guter Punkt ist, dass ich tatsächlich eine Menge toller Leute kennengelernt habe – da sich alle von uns für die gleichen oder ähnliche Themen begeistern lassen, ist es so viel einfacher, gleiche Interessen zu finden.

Daher hoffe ich, dass ich euch überzeugen konnte ehrenamtliche Tätigkeiten auszutesten – schaut nach AGs in eurer Schule, tretet Studierendeninitiativen bei, sucht nach regionalen Projekten in eurer Umgebung oder sogar nach internationalen, an denen ihr teilnehmen könnt.

Oder vielleicht seid ihr auch längst ehrenamtlich tätig oder habt andere Gedanken zu dem Thema? Dann hinterlasst gerne einen Kommentar.

Karneval der Kulturen

Berlin ist für seine Multikulturalität bekannt. Und genau das ist einer der Gründe, weshalb die Berliner das Fest “Karneval der Kulturen” jeden Mai in Kreuzberg feiern. Das Highlight des Festivals ist der große Umzug sonntags.

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Karneval der Kulturen in Kreuzberg

“Karneval der Kulturen” ist ein riesiges Urban-Festival mit einem bunten Programm über vier Tage verteilt in Berlin-Kreuzberg. Und das beste: das Ganze ist kostenlos. Das Festival besteht zum einen aus vielen verschiedenen Ständen mit allem möglichen Gerichten und Getränken von aller Welt, aber natürlich auch Kleidung, Spielsachen, Musik Instrumenten, Schmuck und anderen kleinen Schätzen. Darüber hinaus hat das Festival einen “Grünen Bereich” und viele Bühnen, auf denen verschiedene Künstler und Musiker ihr Programm präsentieren.

Empanada von einem uruguayischen Stand

Besonders gefallen haben mir die vielen kleinen Stände mit den unterschiedlichen Essensangeboten. Die Freude war besonders groß, als ich einen uruguayischen Stand fand, welcher Empanadas und Alfajores anbot. Leider waren die Alfajores bereits ausverkauft, aber zumindest bei den Empanadas hatte ich noch Glück und konnte ein Empanada con Carne (mit Fleisch) ergattern. Ich war im vergangen Jahr in Südamerika. Das war auch das erste Mal, als ich Empanadas (und Alfajores) probiert habe und habe mich gleich ein bisschen verliebt. Empanadas sind gebackene oder fritierte Teigtaschen. Sie können mit allem mögliche gefüllt sein, wie verschiedenem Fleisch, Gemüse, Käse und ähnlichem.

Ich kam gleich mit den Standbetreibern ins Gespräch und erzählte ihnen, dass ich im vergangen Jahr erstmals nach Uruguay gereist bin.

Empanada und Tartes
Empanada und Tartes

Sie schienen etwas überrascht (vermutlich weil ich klein und blondhaarig bin). Der Blick wandelte sich in Skepsis, als ich erzählte, dass ich alleine unterwegs gewesen war und mit dem Bus von Colonia del Sacramento (die kleine Stadt liegt im Südwesten Uruguays und ist mit der Fähre nur eine Stunde von Buenos Aires entfernt, wenn man den Río de la Plata überquert) in die Hauptstadt Montevideo gefahren sei.
Der Empanada vom Karneval der Kulturen war übrigens echt lecker, aber natürlich nicht ganz vergleichbar mit den Originalen aus Südamerika.

Viele Besucher beim Karnveal der Kulturen
Schlüsselanhänger und Traumfänger
Bunte Hosen, Taschen und Schals
Alt-böhmischer Kuchen
Das Festival endete um Mitternacht

Unterschiedliche Stände

An den verschiedenen Ständen vom Karneval der Kulturen lässt sich alles mögliche kaufen. Dort finden sich hübsche und exotische Kleidung, aber auch Accessoires wie Ketten und Armbänder. Es gab sogar ein Zelt mit einer Wahrsagerin, welche gegen Geld ihre Dienste anbot. Ein Mann versuchte mir eine aus Holz geschnitzte Flöte zu DSCN7168verkaufen, sie war richtig hübsch. Er bot auch tolle bemalte Rasseln an. Allerdings bezweifle ich leider, dass ich so eine gute Musikerin wäre. Ich wollte damals mal Gitarre lernen und kaufte mir die günstigste die ich im Internet finden konnte (Wenn ich mich richtig erinnere, bezahlte ich rund 30 Euro), aber wie das eben so ist, verließ mich die Muße dann doch recht früh und deswegen habe ich nie so wirklich das Spielen gelernt.

 
 
 
 
 

Straßenumzug in Berlin

Eine der Highlights des Karnevals ist der Umzug am Sonntag. Über 1,3 Millionen Menschen kommen hier zusammen. Verschiedene Tanzgruppen, Musiker und andere Artisten feiern und tanzen durch die Straßen Kreuzbergs (vom Hermannplatz bis zur Yorkstraße/Möckernstraße) und verwandeln diese in eine große Bühne. In diesem Jahr startete die Parade um 14.30 Uhr und endete gegen Abend um ca. 21.30 Uhr. Sie bestand aus über 70 Gruppen. Die Zuschauer können auch selbst zum Teil des Umzugs werden und zwischen den großen Wägen zu dessen Musik mittanzen und feiern. Genau das machten auch meine Freunde und ich. Um ehrlich zu sein, es war nicht gerade meine Lieblingsmusik (ziemlich viel Techno), aber die Stimmung war wirklich großartig und die Leute einfach total gut gelaunt und verrückt (und einige eventuell auch etwas betrunken). Aber die Straßen waren einfach voller tanzender Menschen und das war ein wirklich tolles Gefühl. Alle Straßen, über die der Umzug zog, waren im Übrigen natürlich auch für den Autoverkehr gesperrt. Es war einfach eine gigantische Party und die ganze Stadt war Teil davon.

Food Market in Berlin

Ich liebe es neues Essen aus anderen Ländern kennenzulernen oder auch Gerichte zu essen, die ich bereits von meinen letzten Reisen kenne (das erinnert mich immer an die guten Zeiten dort). Deswegen habe ich mich auch besonders gefreut, als ich gehört habe, dass es regelmäßig einen Food Market am “Görlitzer Bahnhof” in Berlin gibt.

Arepas

Von der Schweiz bis nach Peru …

In Berlin kann zwischen verschiedenen Food Märkten gewählt werden. Ich war mit einem Freund in der “Markthalle Neun” (Eisenbahnstraße 42/43, Berlin-Kreuzberg) in der Nähe des “Görlitzer Bahnhofs” (U1) und wollte dort einige neue kulinarische Experimente wagen. Der Markt hat jeden Donnerstag zwischen 17.00 und 22.00 Uhr geöffnet. Dort finden sich alle möglichen Gerichte von so ziemlich jedem Fleckchen Erde, den es so gibt. Von der Schweiz bis Peru, über den Vietnam bis zu Italien kann zwischen verschiedenen Ständen mit unterschiedlichem Essen, auch aus “ungewöhnlicheren” Ländern, gewählt werden.

Sommerrolle

Als erstes entschieden wir uns für etwas Asiatisches, was uns als “Sommerrolle” angepriesen wurde. Dabei handelt es sich um gefülltes Reispapier mit Tofu, Paprika, Gurke, Reisnudeln, Chinakohl und frischen Kräutern mit Erdnuss-Hoisin Soße. Es war richtig lecker.  Mein Freund kauft sich noch etwas ähnliches wie Samosa gefüllt mit Fleisch von einem afrikanischen Stand.

Die Location des Foodmarkts: Die Markthalle Neun
"Sommerrolle" an einer der aasiastischen Stände
Kimshi, ein typisches Gericht aus Korea
Kleine leckere Kuchen
Mein Dessert: Mousse au chocolat in einer fluffigen Waffel

Naan Brot + Sandwich = Naanwich

Es war wirklich ziemlich schwierig sich zwischen den einzelnen Angeboten zu entscheiden, da es so viele unterschiedliche und kreative Gerichte gab, welche auch einfach so lecker aussahen. Am Ende haben wir uns schließlich für “Naanwich” entschieden. Das Wort setzt sich aus den beiden Begriffen des Naan Brotes (für Indien typisches Brot) und natürlich dem Sandwich zusammen. Da liegt es nahe, dass es sich bei “Naanwich” um indisches Essen gehandelt hat. Es konnte zwischen Fleisch (12 Stunden gekochtes Schweinefleisch) und Tikka Käse (Panir) gewählt werden. Das war mit Salat, verschiedenes Gemüse, Koriander und Mint-Joghurt-Soße in Brot eingewickelt. Es war aber alles andere als einfach das zu essen, dafür schmeckte es umso besser (ehrlich gesagt liebe ich indisches Essen sowieso).

Fluffige Waffeln gefüllt mit Mousse au Chocolat

Mein Freund entschloss sich noch den Wein zu probieren, der auf dem Markt an einem Weinstand angeboten wurde. Ich wollte mein Geld lieber in einen Nachtisch investieren. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber es war eine Waffel (total fluffig) auf eine bestimmte Art eingerollt, bis es Ähnlichkeit mit einer normalen Eiswaffel hatte, und gefüllt mit Mousse au Chocolat. Natürlich konnte man zwischen verschiedenen Füllungen wählen, neben Baileys auch zwischen Erdbeer, Banane, Nutella oder einfach klassisch mit Zimt und Zucker. Der Abend war wirklich sehr gelungen, weswegen wir auf jeden Fall mal wieder kommen werden. Nach dem der Markt geschlossen hatte, dehnten wir den Abend noch etwas mit einem Bier in der nächsten Bar aus.

Offizielle Seite: Markthalle Neun

 

Japanischer Weihnachtsmarkt in Berlin

In Japan leben rund zwei Prozent Christen. Ziemlich sicher ist es also nicht unbedingt das erste Land, welches man mit Weihnachten in Verbindung bringen würde. Aber diese Tatsache hat Berlin nicht davon abgehalten, einen Japanischen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Bitte einmal nach unten scrollen …

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Am Wochenende des zweiten Advents bin ich mit meinen Mitbewohnern auf dem Japanischen Weihnachtsmarkt in Berlin gewesen (Wir können manchmal etwas nerdig sein, wenn es um Asien geht). Der Markt war in einer großen Halle in Alt-Treptow. Auf den ersten Blick erschien mir der Markt nicht besonders weihnachtlich (auf den zweiten allerdings auch nicht). Es wurden allerlei Stände mit typischen, japanischen Dingen wie Stofftieren, Bildern, kleine Action-Figuren und anderen Accessoires angeboten. Es gab auch eine ganze Menge selbsthergestellter Kimonos und selbstgestalteter Kunst. Die Verkäufer kamen aus Deutschland oder Japan, einige waren extra angereist um ihre japanischen Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. 

Hübsche Kimonos
Japanische Kunst
Sumoringen zum Ausprobieren
Thuna-Don und Zenzai
Korokke (ähnlich wie Kroketten)
Yakitori (Huhn)
Gyoza
Natürlich gab es auch jede Menge verschiedener japanischer Speisen. Mit dem Trend mitgehend wurden auch einige vegane Produkte angeboten. Natürlich waren sehr viele Gerichte mit Reis wie etwa japanisches Curry oder Thuna Don. Letzteres ist eine Schüssel Reis mit mariniertem Thunfisch-Sashimi. Andere Kleinigkeiten waren Yakitori (Hühnchen) oder verschiedene Crepe mit Füllungen wie Lachs-Teriyaki, Kimchi-Käse oder Matcha-Atzuki. Darüber hinaus wurde ein Art Hot Dog angeboten, welcher mit Kimchi, Wasabi und Teriyaki gefüllt sein konnte. Okonomiyako erinnerte mich an Pfannkuchen, ich denke, man könnte es durchaus damit vergleichen. Natürlich wurde auch typisches Essen angeboten wie Sushi oder japanische Suppe. Es gab auch Zenzai. Das ist eine süße Suppe aus roten Bohnen.

Es war wirklich schwierig nur ein Gericht auszusuchen, denn das Angebot war riesig. Ich entschied mich dazu Gyoza zu probieren. Das sind Teigtaschen gefüllt mit Fleisch (Schwein) oder Gemüse (vegetarisch). Man könnte sie wohl am ehesten mit den deutschen Maultaschen vergleichen.

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Meine Gyoza

Serviert werden sie mit Soja Sauce. Sie waren wirklich sehr lecker, allerdings wartete ich auch eine gute Stunde, bis ich die kleinen Teigtaschen endlich in meinen Händen hielt. Das lag zum einen daran, dass die Zubereitung wirklich sehr viel Zeit beansprucht und zum anderen standen auch wirklich viele Menschen an dieser Essensschlange an. Aber am Ende hatte sich das lange Warten doch gelohnt, denn der Verkäufer gab mir eine Teigtasche mehr. Daher an dieser Stelle vielen Dank an die lieben Japaner.

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Weihnachtsmärkte am Alexanderplatz

Zwei weitere bekannte Weihnachtsmärkte sind der am Alexanderplatz und nur ein paar Meter weiter der am Roten Rathaus. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr wo ihr Schlittschuh laufen gehen könnt, wo es echten Schnee gibt, der nicht vom Wetter abhängig ist und wie ihr den Weihnachtsmann treffen könnt.

Der Alexanderplatz mit seinem Fernsehturm ist der wohl bekannteste Platz Berlins, benannt nach dem russischen Zar Alexander I. Kein Wunder also, dass sich hier auch gleich drei verschiedene Weihnachtsmärkte finden. 

Gleich neben der Weltzeituhr findet sich die Weihnachtspyramide mit über 5.000 Lichtern. Sie ist nicht nur Europas größte Erzgebirgspyramide, sondern darüber hinaus auch begehbar, um darin seinen Glühwein zu genießen. Aber auch um sie herum finden sich kleine Feuerstellen zum Aufwärmen. Das Highlight ist der Schnee, welcher zu jeder vollen Stunde von der Pyramide hinunter schneit – egal wie warm es ist (der Schnee ist tatsächlich Schaum).

Traditionell wird neben der Pyramide ein großes Kinderkarussell aufgebaut. In den über 100 Ständen drumherum finden sich alle möglichen Weihnachtsartikel – viele davon selbstgemacht. 
 

Die Weihnachtspyramide im Hintergrund der Weltzeituhr am Alexanderplatz
Schnee mit dem Berliner Fernsehturm im Hintergrund
Schnee an der Weihnachtspyramide
Alexanderplatz

Wenn du dem Alex in die Richtung des Fernsehturms folgst (der westlichen Seite des Platzes) wirst du einen weiteren Weihnachtsmarkt direkt vor dem Roten Rathaus finden. Das berühmte rote Gebäude, benannt nach seiner Ziegelfassade, ist der Sitz des regierenden Bürgermeisters von Berlin und sogar teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Der Weihnachtsmarkt bietet ein 50m hohes Riesenrad (es ist tatsächlich das gleiche wie auf dem Müncher Oktoberfest) und eine Eisbahn rund um den Neptunbrunnen, auf der Besucher Schlittschuh fahren können. Dreimal am Tag fliegt der Weihnachtsmarkt samt Schlitten und Rentieren über den Brunnen. Außerdem kannst du hier ein spezielles Berliner Menü probieren – warmer Grünkohl (gewöhnlich mit Bockwürstchen serviert). Andere besondere Gerichte sind Lángos aus Ungarn, Bratäpfel, frisch gebackenes Brot aus einer mittelalterlichen Schaubäckerei und heißes Met (Honigwein). 
 

Verschiedene Dekos und Lichterketten
Das Riesenrad neben der Weihnachtspyramide
... Bratäpfel
 

Der dritte Weihnachtsmarkt ist eher wie ein kleiner Freizeitpark und direkt hinter dem Einkaufszentrum Alexa. 

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City-Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Der nächste Weihnachtsmarkt, den ich besuchte, war der rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in Charlottenburg. Dieser Weihnachtsmarkt ist direkt neben der bekannten Shopping-Straße des Kurfürstendamms. Erreichen kannst du ihn mit der U-Bahn, fahre einfach bis “Zoologischer Garten” oder “Kurfürstendamm”.

Eine der bekanntesten Kirchen Berlins ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm in Charlottenburg. Die ursprüngliche Kirche wurde 1890 gebaut, aber durch einen Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs beschädigt. Heutzutage ist die Kirche ein wichtiger Orientierungspunkt von (vorhemals) West-Berlin.

Die Stimmung des Weihnachtsmarkts am Breitscheidplatz besticht vor allem durch seine vielen Lichter mit denen Bäume und Stände geschmückt sind sowie einem Teppich aus Lichtern über den Köpfen der Besucher. Ein beliebter Fotospot sind auch die großen Weihnachtskugeln, welche ebenfalls mit Lichtern ausgestattet sind. Außerdem können Besucher eine vierstöckige Weihnachtspyramide bewundern mit unterschiedlichen Figuren aus dem Krippenspiel.

Der Weihnachtsmarkt ist deutlich größer, als er auf den ersten Blick wirkt, da die Stände über den gesamten Platz verteilt sind und sich teilweise sogar noch entlang des Kurfürstendamms ziehen. Für gewöhnlich findet sich hier sogar ein Pop-up-Restaurant mit traditioneller deutscher Küche.

Der Eintritt des City Weihnachtsmarkts
"Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche" in der Mitte des Weihnachtsmarktes
Die Weihnachts-Pyramide
 
Eine riesige Christbaumkugel

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Winterwelt Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz

Berlin hat über 50 verschiedene Weihnachtsmärkte, einer von ihnen ist die “Winterwelt” am Potsdamer Platz. Der Potsdamer Platz gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Berlin, da er nah am Brandenburger Tor und so an der damaligen Berliner Mauer liegt. Zudem findet sich hier eine der ersten Ampeln Europas (1924), aber auch zwei große Einkaufzentren sowie das Sony Center. Während der Weihnachtszeit wird hier ein riesiger Markt aufgebaut – oder eigentlich sogar zwei, da sie voneinander getrennt sind. Die beiden Weihnachtsmärkte sind sehr einfach mit Hilfe von S- und U-Bahn zu erreichen, die Station heißt ebenfalls “Potsdamer Platz”.
 

Der Weihnachtsmarkt hat eine riesige Rutschbahn aus Eis (allerdings muss hierfür Eintritt gezahlt werden). Weiter kann sich auch am Eisstockschießen oder Schlittschuh laufen geübt werden. Die “Salzburger Schmankerl’ Hüttn” bieten zudem verschiedene typische Gerichte aus Deutschlands Nachbarland Österreich. Neben “Obazda” (eine pikante Käsezubereitung – vor allem sehr typisch für Bayern), “Brettljause” (eine Holzplatte voller verschiedener Wurst- und Fleischsorten), Gulasch, “Kasnocken” (ähnlich der deutschen Version von Käsespätzle), auch süße Gerichte wie Kaiserschmarrn, Sachertorte und Apfelstrudel.

Meine Lieblings-Weihnachtssüßigkeit – Schneeballen

Eines meiner Lieblingsnaschereien auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes war “Schneeballen”. Ich habe es das erste Mal dort auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin entdeckt. “Schneeballen” sind riesige, keksartige Bälle mit Schokoladenglasur und verschiedenen Füllungen. Ich habe mich für einen mit weißer Schokolade und Nougat-Füllung entschieden. Ich will ja nicht zu viel Schleichwerbung machen, aber diese “Schneeballen” waren echt verdammt lecker.

Eine Rutschbahn aus Eis
 
 
Im Einkaufszentrum
"Schneeballen" - Schneebälle aus Schokolade
 

Natürlich ist essen nicht das einzige, was auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes gemacht werden kann. Um genau zu sein bietet sich der Markt bzw. seine Geschäfte drum herum zum Weihnachtsshopping ein. Das nebenstehende Kaufhaus ist voller goldener Lichter und über und über mit Weihnachtsschmuck verziert. Meiner Meinung nach ist es etwas kitschig (aber Hey, es ist Weihnachten). Auch ziemlich kitschig ist der riesige und bunte Weihnachtsbaum, welcher über und über mit Lichtern geschmückt wurde, vor dem Theater am Potsdamer Platz. Zu aller letzt bieten aber natürlich auch die Budenbesitzer Verschiedenes wie Kleidung, Weihnachtsschmuck, Lampen oder handgemachte Wollmützen an.

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Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg

Berlin hat über 50 verschiedene Weihnachtsmärkte, einer von ihnen ist am Schloss Charlottenburg. Der Bezirk Charlottenburg ist eines der teuersten Stadtteile Berlins, aber meiner Meinung nach zugleich auch eines der schicksten. Es hat mehrere Weihnachtsmärkte, der am Schloss ist 10 Minuten zu Fuß von der S-Bahn Station “Westend” entfernt, hat aber auch eine eigene Bushaltestelle.

Der Weihnachtsmarkt ist verhältnismäßig groß und hat extra einen eigenen Bereich für Kinder mit verschiedenen Karussellen, einer kleinen Achterbahn und einem speziellen Zug für angehende Lokführer.

Darüber hinaus verkaufen (internationale) Budenbesitzer Allerlei wie Weihnachtsdekorationen, Kerzen, Schmuck, aber auch Kunst und handgefertigte Werke. Außerdem wird ein breites Angebot an verschiedenen Speisen geboten, natürlich auch die klassische Bratwurst.  Zudem können auch weitere, typische Weihnachtsgerichte probiert werden wie Lebkuchen, frisches Brot aus dem Steinofen und Pilzpfannen.

Neben einer Weihnachtspyramide, kann auf dem Weihnachtsmarkt auch eine Krippe besichtigt werden. Das Highlight stellt natürlich das Schloss Charlottenburg selbst dar, welches die ganze Nacht verschieden farbige Lichtilluminationen bietet.

 
Die Krippe, welche die Weihnachtsgeschichte erzählt
 
 
Weihnachtsschmuck
Die Weihnachtspyramide am Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg

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Lucia Weihnachtsmarkt

Berlin hat über 50 verschiedene Weihnachtsmärkte, einer von ihnen ist der skandinavische Lucia Weihnachtsmarkt mit Glögg, Feuerzangenbowle und der “Open-Air-Mantel-Heizung”.
 
 

 

Ich bin gerade erst nach Berlin gezogen. – Die Hauptstadt Deutschlands bietet zahlreiche Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Stadtteilen Berlins. In den nächsten Wochen vor Weihnachten möchte ich einige der Märkte besuchen und meine Eindrücke mit dir teilen. Den ersten Weihnachtsmarkt, den ich besucht habe, ist der “Lucia Weihnachtsmarkt” im Prenzlauer Berg. Ihr findet den Markt in der “Kulturbrauerei” an der U-Bahn Haltestelle “Eberswalder Straße”.

 
 

Der Markt ist nach Lucia benannt, der Lichtbringerin aus Skandinavien. Ihr Fest wird jedes Jahr am 13. Dezember gefeiert. Auf dem Markt können leckere Getränke aus dem hohen Norden probiert werden, wie etwa Glögg. Aber natürlich findet ihr hier auch klassischen (deutschen) Glühwein oder eine Tasse Feuerzangenbowle.

 
Auch für Frostbeulen hat der Markt mit seiner “Open-Air-Mantel-Heizung” vorgesorgt. Dabei kann sich unter einen warmen Mantel gekuschelt werden, welcher in Kombination mit einer Heizung, welche durch einen nebenstehenden Ofen beheizt wird, kuschelig warm hält.
 
 
 
 
Feuerzangenbowle
Open-Air-Mantel-Heizung