Japanischer Weihnachtsmarkt in Berlin

In Japan leben rund zwei Prozent Christen. Ziemlich sicher ist es also nicht unbedingt das erste Land, welches man mit Weihnachten in Verbindung bringen würde. Aber diese Tatsache hat Berlin nicht davon abgehalten, einen Japanischen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Bitte einmal nach unten scrollen …

 

 

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Am Wochenende des zweiten Advents bin ich mit meinen Mitbewohnern auf dem Japanischen Weihnachtsmarkt in Berlin gewesen (Wir können manchmal etwas nerdig sein, wenn es um Asien geht). Der Markt war in einer großen Halle in Alt-Treptow. Auf den ersten Blick erschien mir der Markt nicht besonders weihnachtlich (auf den zweiten allerdings auch nicht). Es wurden allerlei Stände mit typischen, japanischen Dingen wie Stofftieren, Bildern, kleine Action-Figuren und anderen Accessoires angeboten. Es gab auch eine ganze Menge selbsthergestellter Kimonos und selbstgestalteter Kunst. Die Verkäufer kamen aus Deutschland oder Japan, einige waren extra angereist um ihre japanischen Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. 

Hübsche Kimonos
Japanische Kunst
Sumoringen zum Ausprobieren
Thuna-Don und Zenzai
Japanisches Curry mit Reis
Made in Japan
Korokke (ähnlich wie Kroketten)
Yakitori (Huhn)
Gyoza
Natürlich gab es auch jede Menge verschiedener japanischer Speisen. Mit dem Trend mitgehend wurden auch einige vegane Produkte angeboten. Natürlich waren sehr viele Gerichte mit Reis wie etwa japanisches Curry oder Thuna Don. Letzteres ist eine Schüssel Reis mit mariniertem Thunfisch-Sashimi. Andere Kleinigkeiten waren Yakitori (Hühnchen) oder verschiedene Crepe mit Füllungen wie Lachs-Teriyaki, Kimchi-Käse oder Matcha-Atzuki. Darüber hinaus wurde ein Art Hot Dog angeboten, welcher mit Kimchi, Wasabi und Teriyaki gefüllt sein konnte. Okonomiyako erinnerte mich an Pfannkuchen, ich denke, man könnte es durchaus damit vergleichen. Natürlich wurde auch typisches Essen angeboten wie Sushi oder japanische Suppe. Es gab auch Zenzai. Das ist eine süße Suppe aus roten Bohnen.

Es war wirklich schwierig nur ein Gericht auszusuchen, denn das Angebot war riesig. Ich entschied mich dazu Gyoza zu probieren. Das sind Teigtaschen gefüllt mit Fleisch (Schwein) oder Gemüse (vegetarisch). Man könnte sie wohl am ehesten mit den deutschen Maultaschen vergleichen.

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Meine Gyoza

Serviert werden sie mit Soja Sauce. Sie waren wirklich sehr lecker, allerdings wartete ich auch eine gute Stunde, bis ich die kleinen Teigtaschen endlich in meinen Händen hielt. Das lag zum einen daran, dass die Zubereitung wirklich sehr viel Zeit beansprucht und zum anderen standen auch wirklich viele Menschen an dieser Essensschlange an. Aber am Ende hatte sich das lange Warten doch gelohnt, denn der Verkäufer gab mir eine Teigtasche mehr. Daher an dieser Stelle vielen Dank an die lieben Japaner.

 

 

 

Weihnachtsmärkte Berlin Pt.II

In Part II nehme ich die Weihnachtsmärkte am Kurfürstendamm, auf dem Alexanderplatz und in der Nähe des Roten Rathauses in Berlin unter die Lupe. Hier erfahrt ihr, wo ihr Schlittschuh laufen gehen könnt und wo es echten Schnee gibt, der nicht vom Wetter abhängig ist.

 

 

City-Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Eine der bekanntesten Kirchen Berlins ist die „Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche“ am Kurfürstendamm in Charlottenburg.

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Die Stimmung des City-Weihnachtsmarkts besticht vor allem durch seine vielen Lichter mit denen Bäume und Stände geschmückt sind. Außerdem können Besucher eine vierstöckige Weihnachtspyramide bewundern mit unterschiedlichen Figuren aus dem Krippenspiel.

Der Eintritt des City Weihnachtsmarkts
Der große Weihnachtsbaum am Eingang
"Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche" in der Mitte des Weihnachtsmarktes
Ein Teppich aus Lichtern
Die Weihnachts-Pyramide
 
Eine riesige Christbaumkugel

Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz

Der Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz hat viele verschiedene Essensstände mit deutscher Bratwurst, französischen Crepes und  gebrannten Mandeln.

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Aber auch an zahlreichen anderen Buden kann Allerlei erworben werden. Von Kerzen, über Sternenlampen, zu Seife, Kleidung und Christbaumschmuck können hier noch die letzten Weihnachtsgeschenke gefunden werden. In der Mitte der Weltzeituhr des Alex‘ steht das riesige Kinderkarussell und eine riesige Weihnachtspyramide. In einem der unteren Stockwerke der Pyramide befindet sich ein kleiner Raum, indem man genüsslich seinen heißen Glühwein trinken kann. Aber auch Außen sorgen kleine Feuerstellen für Wärme. Immer zur vollen Stunde fällt Schnee von der Pyramide (der Schnee ist Schaum).

Die Weihnachtspyramide im Hintergrund der Weltzeituhr am Alexanderplatz
Schnee mit dem Berliner Fernsehturm im Hintergrund
Schnee an der Weihnachtspyramide
Alexanderplatz

Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus

Nicht weit weg vom Weihnachtsmarkt des Alexanderplatzes ist der nächste große Markt. Er ist in der Nähe des Roten Rathauses.

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Das Riesenrad ist schon von Weitem zu sehen. Auch die Eisbahn rund um den Neptunbrunnen gehören zu den Highlights. Ein besonderes Gericht in Berlin ist Grünkohl, welcher für gewöhnlich mit Würsten serviert wird. Ein anderes spezielles Gericht sind Lángos aus Ungarn und Bratäpfel.

Verschiedene Dekos und Lichterketten
Das Riesenrad neben der Weihnachtspyramide
... Bratäpfel
 

 

 

 

Weihnachtsmärkte Berlin Pt.I

Berlin hat über 50 verschiedene Weihnachtsmärkte, einer von ihnen ist der skandinavische Lucia Weihnachtsmarkt mit Glögg, Feuerzangenbowle und der „Open-Air-Mantel-Heizung“. Weitere Märkte finden sich am Schloss Charlottenburg und am Potsdamer Platz.
 

Lucia Weihnachtsmarkt

Ich bin gerade erst nach Berlin gezogen. – Die Hauptstadt Deutschlands bietet zahlreiche Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Stadtteilen Berlins. In den nächsten Wochen möchte ich einige der Märkte besuchen und meine Eindrücke mit euch teilen.

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Den ersten Weihnachtsmarkt, den ich besucht habe, ist der „Lucia Weihnachtsmarkt“ am Prenzlauer Berg. Ihr findet den Markt in der „Kulturbrauerei“ an der U-Bahn Haltestelle „Eberswalder Straße“.

Der Markt ist nach Lucia benannt, der Lichtbringerin aus Skandinavien. Ihr Fest wird jedes Jahr am 13. Dezember gefeiert. Auf dem Markt können leckere Getränke aus dem hohen Norden probiert werden, wie etwa Glögg. Aber natürlich findet ihr hier auch klassischen (deutschen) Glühwein oder eine Tasse Feuerzangenbowle.

Auch für Frostbeulen hat der Markt mit seiner „Open-Air-Mantel-Heizung“ vorgesorgt. Dabei kann sich unter einen warmen Mantel gekuschelt werden, welcher in Kombination mit einer Heizung, welche durch einen nebenstehenden Ofen beheizt wird, kuschelig warm hält.
Ein Stand mit verschiedenen Kerzen und Dekos
 
 
Feuerzangenbowle
Open-Air-Mantel-Heizung
Open-Air-Mantel-Heizung

Weihnachtsmarkt am Charlottenburger-Schloss

Charlottenburg ist eines der teuersten Stadtteile Berlins, aber meiner Meinung nach zugleich auch eines der schicksten. Das Viertel hat mehrere Weihnachtsmärkte, einer ist der am Schloss Charlottenburg nahe der S-Bahn Station „Westend“.

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Der Weihnachtsmarkt ist verhältnismäßig groß und hat extra einen eigenen Bereich für Kinder mit verschiedenen Karussellen, einer kleinen Achterbahn und einem speziellen Zug für angehende Lokführer.

Darüber hinaus verkaufen (internationale) Budenbesitzer Allerlei wie Weihnachtsdekorationen, Kerzen, Schmuck, aber auch Kunst und handgefertigte Werke. Außerdem wird ein breites Angebot an verschiedenen Speisen geboten, natürlich auch die klassische Bratwurst.  Zudem können auch weitere, typische Weihnachtsgerichte probiert werden wie Lebkuchen, frisches Brot aus dem Steinofen und Pilzpfannen.

Neben einer Weihnachtspyramide, kann auf dem Weihnachtsmarkt auch eine Krippe besichtigt werden. Das Highlight stellt natürlich das Schloss Charlottenburg selbst dar, welches die ganze Nacht verschieden farbige Lichtilluminationen bietet.

 
Die Krippe, welche die Weihnachtsgeschichte erzählt
Ein Zug voller Süßigkeiten
 
 
Weihnachtsschmuck
Die Weihnachtspyramide am Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg

 

„Winterwelt“- Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz gehört zu den beliebtesten Touristen Zielen. Neben Sightseeing kann auf dem Potsdamer Platz auch ein Weihnachtsmarkt besichtigt werden, um genau zu sein sogar zwei, denn die Märkte sind aufgeteilt. Die beiden Weihnachtsmärkte sind sehr einfach mit Hilfe von S- und U-Bahn zu erreichen, die Station heißt ebenfalls „Potsdamer Platz“.

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Der Weihnachtsmarkt hat eine riesige Rutschbahn aus Eis (allerdings muss hierfür Eintritt gezahlt werden). Weiter kann sich auch am Eisstockschießen oder Schlittschuh laufen geübt werden. Die „Salzburger Schmankerl‘ Hüttn“ bieten zudem verschiedene typische Gerichte aus Deutschlands Nachbarland Österreich. Neben „Obazda“ (eine pikante Käsezubereitung – vor allem sehr typisch für Bayern), „Brettljause“ (eine Holzplatte voller verschiedener Wurst- und Fleischsorten), Gulasch, „Kasnocken“ (ähnlich der deutschen Version von Käsespätzle), auch süße Gerichte wie Kaiserschmarrn, Sachertorte und Apfelstrudel.

Eines meiner Lieblingsnaschereien auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes war „Schneeballen“. Ich habe es das erste Mal dort auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin entdeckt. „Schneeballen“ sind riesige, keksartige Bälle mit Schokoladenglasur und verschiedenen Füllungen. Ich habe mich für einen mit weißer Schokolade und Nougat-Füllung entschieden. Ich will ja nicht zu viel Schleichwerbung machen, aber diese „Schneeballen“ waren echt verdammt lecker.

Natürlich ist essen nicht das einzige, was auf dem Weihnachtsmarkt des Potsdamer Platzes gemacht werden kann. Um genau zu sein bietet sich der Markt bzw. seine Geschäfte drum herum zum Weihnachtsshopping ein. Das nebenstehende Kaufhaus ist voller goldener Lichter und über und über mit Weihnachtsschmuck verziert. Meiner Meinung nach ist es etwas kitschig (aber Hey, es ist Weihnachten). Auch ziemlich kitschig ist der riesige und bunte Weihnachtsbaum, welcher über und über mit Lichtern geschmückt wurde, vor dem Theater am Potsdamer Platz. Zu aller letzt bieten aber natürlich auch die Budenbesitzer Verschiedenes wie Kleidung, Weihnachtsschmuck, Lampen oder handgemachte Wollmützen an.

Eine Rutschbahn aus Eis
Der kitschige Weihnachtsbaum ...
 
 
 
Das Einkaufszentrum ...
Im Einkaufszentrum
Der Weihnachtsbaum vor dem Theater am Potsdamer Platz
"Schneeballen" - Schneebälle aus Schokolade